Thema Rahmenbedingungen

Neuer SARS-Virus breitet sich in Asien aus

Kurzmeldung In Asien breitet sich eine neue Coronavirus-Erkrankung aus. Von China kommend wurden nun auch erste Fälle in Südkorea gemeldet, schreibt "n-tv". Bei der SARS-Pandemie waren 2002/2003 weltweit rund 800 Menschen an der Lungenseuche gestorben. Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung hatte weltweit zu einem deutlichen Einbruch der Passagierzahlen im Luftverkehr geführt.

Schifffahrt erwartet Kosten im Billionen-Dollar-Bereich wegen UN-Klimazielen

Kurzmeldung Um die Einsparvorgaben der UN-Behörde International Maritime Organization (IMO) zu erfüllen, müssen Reedereien in den kommenden 30 Jahren jährlich zwischen 50 und 70 Milliarden Dollar in neue Schiffe und effizientere Antriebstechniken investieren, haben nun Forscher der UMAS laut Spiegel errechnet. Die Schifffahrt stößt ungefähr genauso viel CO2 aus wie der internationale Luftverkehr. Mit Corsia startet in diesem Jahr das UN-Projekt für die Luftfahrt.

So soll der Eingang des künftigen Terminals 2 am BER aussehen. © FBB

BER-Ausbaustufen könnten weiteres Planfeststellungsverfahren bedeuten

Kurzmeldung Das Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg verhandelt über die Frage, wie groß der BER auf der jetzigen rechtlichen Grundlage noch werden darf. Im "Inforadio" prognostiziert Elmar Giemulla Luftrechtsprofessor an der TU Berlin, dass das Gericht für die BER-Ausbaustufen einen neuen Planfeststellungsbeschluss anvisieren könnte.

Insolvenzverwalter Lucas Flöther. © Flöther & Wissing

Air-Berlin-Insolvenzverwalter will Etihad-Prozess in Berlin verhandeln

Kurzmeldung Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther hat Berufung gegen die Entscheidung des High Court in London eingelegt, dass Verfahren gegen Etihad in England zu verhandeln. "Air Berlin ist eine deutsche Fluggesellschaft und hatte den rechtlichen sowie tatsächlichen Sitz in Berlin. Das Verfahren gehört deswegen nach Berlin", sagte er der "Berliner Morgenpost". Flöther will den Gerichtsstand bis Ende des Jahres klären.

Update zum Brexit: Kommt das Austrittsabkommen EU-UK?

Luftrechtkolumne (75) Beim Brexit bleibt es spannend. Vielleicht wird ein "harter" Brexit vermieden, aber wer weiß? Noch ist das Austrittsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich nicht ratifiziert. Unsere Luftrechtskolumnistin Nina Naske hat sich das Abkommen vorsorglich schon einmal angeschaut.

Ryanair-Chef Michael O'Leary. © dpa / Hannah Mckay

Ryanair-Chef stellt London im Streit im Flybe ein Ultimatum

Kurzmeldung Ryanair, Michael O'Leary, hat der britischen Regierung wegen der Hilfen für den angeschlagenen Konkurrenten Flybe ein Ultimatum gestellt. Sollte London nicht innerhalb von sieben Tagen die Details des Deals veröffentlichen und anderen Airlines dieselbe Unterstützung gewähren, werde Ryanair Schritte wegen Verletzung von Wettbewerbsregeln in Großbritannien und der EU einleiten.

Düsseldorf freut sich über steten Rückgang von Nachtflugbewegungen

Kurzmeldung Die Zahl der späten Starts und Landungen am Düsseldorfer Flughafen geht weiter zurück. Und dies bereits im 14. Monat in Folge und trotz eines gestiegenen Verkehrsaufkommens, wie der Flughafen betont. Während im gesamten Jahr 2018 noch 2311 Starts nach 22:00 Uhr beziehungsweise Landungen zwischen 23:00 und 5:59 Uhr stattgefunden haben, ist die Zahl dieser Flugbewegungen im vergangenen Jahr um 29,2 Prozent auf 1636 gesunken. Gleichzeitig stieg in Düsseldorf im selben Zeitraum die Anzahl der Gesamtbewegungen um rund 3,6 Prozent.

Mülheimer Airport will Flugbetrieb bis 2034 sichern

Kurzmeldung Der Chef Beteiligungsholding des Mülheimer Flughafens fordert, in einer aktuellen Beschlussvorlage von Stadtverwaltung und Politik auf, den Flughafen-Betrieb vorerst bis 2034 zu sichern, schreibt die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". Gleichzeitig soll der Pachtvertrag für die WDL Luftschiffgesellschaft verlängert werden. das Tochterunternehmen der WDL-Gruppe will Millionen am Airport in eine Luftschiff-Eventhalle investieren.

Scheuer und Bahn-Chef Lutz segnen Rekordsumme für Schienen-Netz ab

Kurzmeldung Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bahn-Chef Richard Lutz unterzeichneten im Beisein von Bundesfinanzminister Olaf Scholz am Montag den Vertrag über die neue "Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung" für die Deutsche Bahn. Bis 2030 soll die Rekordsumme von 86 Milliarden Euro in den Erhalt und die Modernisierung des bestehenden Schienennetzes fließen. Damit stehen durchschnittlich 8,6 Milliarden Euro pro Jahr für Ersatzinvestitionen und Instandhaltung zur Verfügung. Das sind 54 Prozent mehr als im vergangenen Planungszeitraum. Für das Bundesverkehrsministerium ist ist das viele Geld für die Bahn die "Grundlage für aktiven Klimaschutz im Verkehr".

Ungebremstes Münchner Wachstum auf 47,9 Millionen Passagiere 2019

Jubiläum in München: Auch im zehnten Jahr in Folge konnte der größte bayerische Flughafen mehr Passagiere als im Vorjahr begrüßen. So soll es weitergehen, dem Flughafen spielt dabei eine wichtige Lufthansa-Entscheidung in die Hände.

Mitarbeiter überwachen am Flughafen Mannheim vom Tower aus die Start- und Landebahn. © dpa / Uwe Anspach

Airport Mannheim fordert Übernahme der Flugsicherungskosten durch den Bund

Kurzmeldung Der Flughafen Mannheim befürchtet, bei der geplanten finanziellen Unterstützung von Regionalflughäfen für Kosten der Flugsicherung durch den Bund leer auszugehen, wie die "Rhein-Neckar-Zeitung" berichtet. Flughafenchef Dirk Eggert habe Signale erhalten, dass nur größere Regional-Airports gefördert werden sollten, wolle dies allerdings nicht akzeptieren.

Vereinigung Cockpit fordert klarere Vorgaben für Flüge in Krisengebiete

Kurzmeldung Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) fordert eindeutige behördliche Vorgaben für Flüge in Gebiete mit militärischen Konflikten, berichtet das "Handelsblatt". Laut VC würden Piloten in ihren Entscheidungen über die sichere Durchführbarkeit eines Fluges durch die Informationspolitik von Airlines und Behörden beeinflusst, weshalb es klare Behörden-Anweisungen für die Fluggesellschaften geben müsse.

Passagierflugzeug am Himmel © dpa / Frank Rumpenhorst

Vier von fünf Deutschen wollen laut Umfrage weniger fliegen

Kurzmeldung Eine Mehrheit der Deutschen will aus Klimaschutzgründen weniger fliegen. 80 Prozent der Verbraucher hierzulande haben laut einer Umfrage der Europäischen Investitionsbank (EIB) vor, weniger mit dem Flugzeug zu reisen, schreibt die Nachrichtenagentur afp. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als der europäische Durchschnitt. "Für Reisen von fünf Stunden oder weniger" wollen die Befragten demnach lieber "den Zug nehmen".

Blick auf das Terminal des Airports Düsseldorf auf der Abflugebene. © Flughafen Düsseldorf

Flughafen Düsseldorf will bis 2050 CO2-Ausstoß auf Null zurückfahren

Kurzmeldung Der Flughafen Düsseldorf will seinen CO2-Ausstoß in zwei Stufen zurückfahren. Laut einer Mitteilung plant der Airport zunächst bis 2030 den CO2-Ausstoß zu halbieren. Bis 2050 will der Flughafen dann klimaneutral agieren.

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