Sicherheitskontrolle an einem Flughafen © dpa / Tim Brakemeier

Thema Luftsicherheit

Für die Luftverkehrsbranche ist nichts wichtiger als ein sicherer Betriebsablauf. Dazu gehört sowohl betriebliche Sicherheit (Safety) als auch die Abwehr äußerer Gefahren (Security).

Bundespolizei sagt "Luftsicherheitstage" ab

Kurzmeldung Aus aktuellem Anlass hätten die Bundespolizei und der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen als Veranstalter beschlossen, die 12. Luftsicherheitstage am 4. und 5. März 2020 in Potsdam abzusagen, teilte das Bundespolizeipräsidium mit. Man diene der Sicherheit derzeit mehr, wenn die Veranstaltung verschoben werde.

Eine Mitarbeiterin an der Fluggastkontrolle. © BDLS

Verhandlungen für Manteltrahmentarifvertrag für Beschäftigten der Luftsicherheit gestartet

Kurzmeldung Vertreter des Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) haben sich mit der Gewerkschaft Verdi, dbb beamtenbund und tarifunion zum Verhandlungsauftakt für einen neuen Mantelrahmentarifvertrag für die rund 23.000 Beschäftigten der Luftsicherheit getroffen. Laut Mitteilung "können sich nun alle Parteien auf die inhaltliche Erarbeitung neuer Regelungen in den folgenden Verhandlungsrunden vorbereiten". Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 17. Februar angesetzt.

Volaer.io-Geschäftsführer Michael Gieselmann (links) und Airport-Chef Michael Schwarz mit einer der Testdrohnen auf dem Vorfeld des Braunschweiger Flughafens. © Flughafen Braunschweig-Wolfsburg

Flughafen Braunschweig testet Drohnen zur Zaun-Überwachung

Kurzmeldung Am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg wurden erstmals vollautomatisierte Drohnenmissionen zur Überwachung des rund sieben Kilometer langen Airport-Zauns getestet. Laut Flughafenchef Michael Schwarz können Drohnenmissionen die Arbeitsabläufe verbessern und langfristig Kosten sparen. Für die Testphase sei es besonders wichtig, erstmals die gesamte Prozesskette inklusive Abstimmungen mit dem Tower und der Verkehrsleitung stattfinden zu lassen. Die eingesetzten Drohnen stammen vom Braunschweiger Unternehmen Volaer.io.

Neue bayerische Grenzpolizeigruppe am Flughafen Memmingen

Kurzmeldung Seit 1. Januar 2020 ist am Flughafen Memmingen eine neue Grenzpolizeigruppe im Einsatz. Sie hat die bisherige Verfügungsgruppe Flughafen der Polizeiinspektion Memmingen abgelöst. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann überreichte nun das neue Dienststellenschild vor Ort. "Mit der Einbindung der Grenzpolizei erhoffen wir uns eine Verbesserung des Informationsaustausches über grenzpolizeiliche Lageerkenntnisse", erklärte Herrmann.

Flagge des Flugzeugbauers Airbus © Airbus

Max-Krise kann auch für Airbus zum Problem werden

Kurzmeldung Airbus hat zwar 2019 einen neuen Auslieferungsrekord erreicht, dennoch könnten Boeings Probleme auch bald auf Airbus abfärben, schreibt das "Handelsblatt". Denn die Easa hat angekündigt, die Boeing Max selbst zu zertifizieren und sich nicht mehr allein auf das Urteil der FAA zu verlassen. Sollte das zur gängigen Praxis bei Neuzertifizierungen werden, könnte das bestehende Liefertermine durcheinander bringen.

Flughafen Nürnberg hat nun eine Grenzpolizeiinspektion

Kurzmeldung Die Polizeiinspektion am Flughafen Nürnberg ist jetzt eine Grenzpolizeiinspektion. Das teilte das bayerische Innenministerium mit. Seit Neujahr übernehmen die Grenzpolizisten damit neben Ein- und Ausreisekontrollen auch die Schleierfahndung sowie die Koordination und Fachaufsicht aller polizeilichen Maßnahmen am Flughafen.

Fallen die Flüssigkeitsbeschränkungen für Passagiere in München?

Kurzmeldung Mit den neuen CT-Geräten für die Sicherheitskontrollen am Münchener Flughafen könnte das Ende lästiger Plastiktütchen und Beschränkungen für Flüssigkeiten kommen, schreibt "Spiegel Online". Die neuen Geräte seien in der Lage, automatisch Fest- und Flüssigsprengstoffe zu erkennen.

Flughafen München führt als erster Sicherheitskontrollen mit CT-Geräten durch

Kurzmeldung Computertomographen sollen künftig das Handgepäck am Flughafen München durchleuchten und so die Sicherheitskontrollen effizienter machen. Nach einem einjährigen Test werde der Airport als erster in Deutschland mit CT-Geräten serienmäßig ausgestattet, sagte Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU). Im nächsten Jahr werde mit der schrittweisen Umrüstung der Kontrollen begonnen und in 61 neue Computertomographen und 48 neue Kontrollspuren investiert. Das soll auch die Wartezeiten verkürzen.

Rechnungshof unzufrieden mit Sicherheitskontrollen an Flughäfen

Kurzmeldung Der Bundesrechnungshof hat die Sicherheitskontrollen an Verkehrsflughäfen kritisch unter die Lupe genommen und in einem vertraulichen Bericht viele Mängel aufgelistet. Dazu gehören auch die Fast Lanes für Passagiere höherer Buchungsklassen, schreibt "Spiegel Online". Diese seien ungerecht und ineffizient.

Bundespolizei sieht keinen Mehrwert durch neue CT-Gepäckscanner

Kurzmeldung Im Streit um langsame Passagierkontrollen am Flughafen Frankfurt sieht die Bundespolizei die anderenorts bereits eingesetzten CT-Gepäckscanner weiter skeptisch und hält an den geplanten Tests fest. Die neuartigen Geräte "erfüllen derzeit noch nicht die nationalen Anforderungen und weisen nach bisherigem Kenntnisstand noch keinen operativen Mehrwert zu den aktuell verfügbaren Kontrollgeräten auf", heißt es in einer schriftlichen Antwort auf Anfrage der dpa.

Luftsicherheitskontrollspuren in der neuen Anbauhalle am Frankfurter Flughafen. © Fraport

Fraport bittet Reisende 2,5 Stunden vor Abflug anzureisen

Kurzmeldung Wegen mutmaßlich langer Wartezeiten insbesondere an den Passagier- und Handgepäckkontrollen hat der Betreiber Fraport die Gäste aufgefordert, "unbedingt" 2,5 Stunden vor Abflug anzureisen, meldet die dpa. Außerdem solle möglichst wenig Handgepäck mitgeführt und das automatische Check-In genutzt werden.

Drei-Meter-Drohne in Duisburger Innenstadt abgestürzt

Kurzmeldung In der Duisburger Innenstadt ist bereits am 20. November eine Drohne der Feuerwehr abgestürzt, die zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie dem NRW-Innenministerium in einem Modellprojekt eingesetzt wurde. Wie ein Sprecher der Stadt Duisburg sagte, wurde die Drohne mit drei Metern Spannweite so stark beschädigt, dass sie zunächst nicht mehr flugfähig ist. Verletzt wurde bei dem Absturz niemand - die Drohne krachte auf das Dach eines Einkaufszentrums nahe des Duisburger Weihnachtsmarktes.

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