Air Berlin ist insolvent. © dpa / Britta Pedersen

Thema Air Berlin

Nachdem die Airline am 15. August 2017 Insolvenz anmeldete, hat sich der Luftverkehrsmarkt in Deutschland grundlegend geändert.

Isländisches Gericht erlaubt Air Berlin, Flughafengebühren zurückzufordern

Kurzmeldung Ein isländisches Gericht hat in einem Präzedenzfall der Insolvenzverwaltung von Air Berlin um Lucas Flöther das Recht eingeräumt, vom isländischen Flughafenbetreiber Isavia Flughafengebühren zurückfordern zu können, wie das Wirtschfatsrecht-Portal "Juve" berichtet. Isavia hatte im Oktober 2017 ein Flugzeug von Air Berlin in Kevlavík festgehalten, obwohl die Abfertigungsgebühren offenbar per Vorkasse bezahlt worden waren.

Joachim Hunold übernahm 1991 Air Berlin. © Air Berlin

"Der Achim" von Air Berlin ist 70 geworden

Lesetipp Joachim Hunold, intern zu seiner Zeit auch bekannt als "der Achim", ist 70 Jahre alt geworden. Seine Geschichte, wie er es bis zum Chef der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin schaffte, erzählt der "Kölner Stadtanzeiger".

Kam vom Lufthansa-Konzern zu Air Berlin: Thomas Winkelmann © dpa / Alban Grosdidier

Klage gegen Ex-Air-Berlin-Chef Winkelmann abgewiesen

Lesetipp Das Landgericht Berlin hat eine Klage gegen den ehemaligen Chef von Air Berlin, Thomas Winkelmann, abgewiesen. Das Geschäftsmodell der Firma des Klägers Lothar Müller-Güldemeister wird vom Gericht angezweifelt, berichtet die "Berliner Morgenpost".

Im Cockpit des letzten AB-Flugs: Die Piloten David McCaleb (l-r), Roland Koch und der Co-Pilot Kai Dede. © dpa / Gregor Fischer

Die neuen Jobs der Ex-Air-Berliner

Lesetipp Nach der Insolvenz der Air Berlin im Herbst 2017 mussten sich die Angestellten neue Jobs suchen oder sich gänzlich neu orientieren. Einige Beispiele, unter anderen den Kapitän des letzten Fluges, stellt "RTL.de" vor.

Flugzeuge der Gesellschaft Air Berlin stehen auf dem Rollfeld des Flughafens Berlin-Tegel. © dpa / Wolfgang Kumm

Air Berlin drückt als "Zombie" immer noch die Preise

Lesetipp Die Nachfolger der insolventen Air Berlin beziehungsweise die Flugzeuge der ehemals zweigrößten deutschen Airline sorgen auch zwei Jahre nach der Pleite für Überkapazitäten am europäischen Himmel. Air Berlin fliegt quasi als Zombie weiter, schreibt das "Handelsblatt".

Air-Berlin-Insolvenz als Lehrstück für die Branche

Lesetipp Insolvenzen sind immer schmerzhaft, für Mitarbeiter, Eigentümer und Kunden. Dennoch zeigen sich auch postive Seiten. Sio habe die Air-Berlin-Pleite den Markt auf viele Fehlentwicklungen hingewiesen, kommentiert Ulf Sommer im "Handelsblatt".

Flugzeuge von Air Berlin und Eurowings am Flughafen Düsseldorf. © AirTeamImages.com / Alun Morris Jones

Eurowings-Probleme erinnern an Air Berlin

Lesetipp Unübersichtliche Strukturen, hohe Kosten. Eurowings scheint die gleichen Probleme zu haben wie Air Berlin. Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch zwischen der Lufthansa-Tochter und der insolventen Airline aus Berlin, schreibt die "Wirtschaftswoche".

Reisegepäck wird am Flughafen Düsseldorf in eine Air-Berlin-Maschine verladen © dpa / Roland Weihrauch

Ex-Air-Berlin-Frachttochter Leisure Cargo ist pleite

Kurzmeldung Die Leisure Cargo, ehemalige Tochtergesellschaft der Air Berlin, hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das ließ Sanierungsgeschäftsführer Tillmann Peeters mitteilen. Der Geschäftsbetrieb solle fortgeführt werden.

Flugzeuge von Air Berlin. © dpa

Air Berlin kann wahrscheinlich gesamten Hilfskredit zurückzahlen

Lesetipp Die insolvente Air Berlin hatte 2017 von der KfW einen Kredit über 150 Millionen Euro erhalten, von dem bislang 136 Millionen Euro zurückgezahlt wurden. Wahrscheinlich wird auch der Rest zurückgezahlt, schreibt die Berliner Morgenpost.

Air-Berlin-Gründer Kim Lundgren (links). © Air Berlin

Air-Berlin-Gründer Lundgren wollte nicht expandieren

Lesetipp Am Wochenende wäre Air Berlin 40 Jahre alt geworden. Ursprünglich wurde die Airline als US-amerikanische Fluggesellschaft gegründet, und zwar von dem mittlerweile 76-jährigen Kim Lundgren. Der Berliner "Tagesspiegel" hat jetzt mit dem Gründer gesprochen.

Untreue-Ermittlungen wegen Air-Berlin-Pleite

Kurzmeldung Es wurden offenbar Ermittlungen wegen Untreue im Bezug auf die Insolvenz von Air Berlin aufgenommen, berichtet der Berliner Kurier. Das Blatt bezieht sich dabei auf die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik. Der Schaden soll bei 150 Millionen Euro liegen, genau dem Betrag, den die Bundesregierung Air Berlin geliehen hat.

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