Im neuen Mega-Carrier-Headquarter: Wie Korean Air Asiana integriert, © airliners.de/Alexander Fink
Korean Air Logo auf Leitwerk einer Boeing 737. : Nahaufnahme des vertikalen Leitwerks eines Flugzeugs in einem Hangar. Helles, glänzendes Türkisblau mit einem dunklen geschwungenen Logo; im Hintergrund sichtbar: Hallendach, Stahlträger, Beleuchtung und Lüftungsrohre. Reflektionen auf der Lackierung und industrielle Umgebung zeigen Wartungs-/Abstellbereich. © airliners.de / Alexander Fink
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Es riecht nach frischem Kaffee. Unter einer der Maschinen steht ein Becher voller Eiswürfel, daneben eine dampfende Tasse. Vor dem Operations Control Center herrscht geschäftiges Warten, draußen regnet es, grau hängt der Himmel über dem Flughafen Gimpo. Durch die Scheibe sind Maschinen zu sehen. Eine nach der anderen. Routine.

Währenddessen wird nebenan im Headquarter von Korean Air etwas vorbereitet, das die Luftfahrt in Asien neu ordnen wird. Die Übernahme von Asiana Airlines – Koreas zweitgrößter Fluggesellschaft – durch Korean Air ist der größte Airline-Zusammenschluss in der Geschichte der Region. Fast vier Jahre nach der Ankündigung sind die letzten regulatorischen Hürden genommen. Im Dezember soll die vollständige Integration unter einer Marke abgeschlossen sein. Was das bedeutet, lässt sich hier in Seoul bereits erahnen.

Wenn Skyteam auf Star Alliance trifft

Ein Großraumbüro, durchzogen von kleinen Trennwänden, die die Fläche in Quadrate unterteilen. Dazwischen stehen Bäume in Kübeln. Es duftet angenehm – an einem Schreibtisch stehen gleich zwei Lufterfrischer. Aus allen Ecken dampft es.

Auf den Gängen hängen Plakate der Werks-Volleyballmannschaft. Start-up-Stimmung, trotz 55 Jahren Unternehmensgeschichte.

Zwischen Kaffeemaschinen und dem Eingang zum OCC grüßt ein junger Mann. Er trägt eine blaue Jacken mit dem neuen Korean-Air-Logo und dem Schriftzug "One Team, One Safety".

Was man beim Betreten des OCC bereits sehen kann: Ganz hinten dominiert eine Wand aus Bildschirmen. Flugdaten, Wetterkarten, wichtige Fakten in Echtzeit.

Alles ist neu hier. Das Gebäude wurde gerade renoviert, die Büros frisch eingerichtet. "Wir wollten vorbereitet sein", erklärt die Korean-Sprecherin Minkyung Kim, die uns während des Besuchs begleiten wird. Auf den Merger. Auf die verdoppelte Flotte. Auf mehr als 200 Flugzeuge, die bald koordiniert werden müssen.

Im OCC – dem Herzstück jeder Airline – ist die Zukunft bereits Gegenwart. Hier sitzen Mitarbeiter beider Airlines schon jetzt zusammen. "Der Merger ist im OCC bereits existent", sagt sie. Seit Januar wird evaluiert, Asiana-Personal trainiert. Man wolle die Arbeitsweisen beider Unternehmen verstehen, um eine gemeinsame Kultur zu entwickeln. Erste Erkenntnisse gebe es bereits.

Die Dimension wird klar, wenn man die Zahlen betrachtet: 165 Flugzeuge hat Korean Air derzeit, Asiana bringt weitere Dutzend mit. 116 Ziele in 39 Ländern bedient Korean heute. Nach der Integration werden es deutlich mehr sein. Über 23 Millionen Passagiere beförderte Korean 2024, Asiana kam auf mehrere Millionen zusätzlich. Der kombinierte Carrier wird zur Nummer zehn weltweit aufsteigen – und zum mit Abstand größten in Nordostasien.

In der Kantine dampft Bibimbap

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Eingemottete A330 der American Airlines in Roswell., © AirTeamImages.com/Ryan Patterson
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