Thema Wirtschaft

Flugsicherungsgebühren sollen gestundet werden

Kurzmeldung Eurocontrol hat vorgeschlagen, den Fluggesellschaften die Zahlung der Flugverkehrskontrollgebühren von zu stunden. Die Zahlungen für Februar, März, April und Mai könnten erst im November beglichen werden, teilte der Airline-verband A4E mit. Dies sei ein dringend benötigter erster Schritt, der dazu beitragen werde, die Liquiditätsengpässe der Fluggesellschaften kurzfristig abzubauen.

IAG streicht Schlussdividende

Kurzmeldung Die International Airline Group (IAG) streicht die Schlussdividende für 2019. Stattdessen soll der noch nicht verwendete Teil des Gewinns in die Rücklagen fließen, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. IAG hatte schon Zwischendividenden für 2019 gezahlt und für das Schlussquartal 17 Cent pro Aktie vorgesehen.

NRW-Flughäfen benötigen Geld von Landesregierung

Kurzmeldung Die Flughäfen in Nordrhein Westfahlen brauchen in der Corona-Krise Geld von der Landesregierung. "Ohne finanzielle Unterstützung werden die Flughäfen diese Krise nicht überstehen", mahnen Lokalpolitiker jetzt in einem gemeinsamen Brief an die Landesregierung, wie "RP-Online" berichtet. Auch der Flughafen Düsseldorf ist in der Krise, schreibt die "WZ".

Referendum zum Flughafen Lugano verschoben

Kurzmeldung Das Tessin verschiebt das Referendum zum Flughafen Lugano. In der Abstimmung sollte es am 26. April um die Zustimmung für ein Finanzierungskonzept für den Flughafen gehen. Nun ist die Volksbefragung wegen der Corona-Ausgangssperren auf unbestimmte Zeit verschoben, schreibt das Lichtensteiner "Vaterland"

Visualisierung der Boeing 787 in Emirates-Livery © Emirates

Emirates bekommt staatliche Corona-Hilfen

Kurzmeldung Die Regierung von Dubai sehe sich "verpflichtet zur uneingeschränkten Unterstützung von Emirates", twitterte Kronprinz Scheich Hamdan bin Mohammed Al Maktoum. Man werde dem Unternehmen Eigenkapital zuführen.

Der Begründer der Easyjet, Stelios Haji-Ioannou, vor einem Airbus A319. © dpa / Soeren Stache

Easyjet-Gründer will Airbus-Stornos erzwingen

Kurzmeldung Easyjet-Gründer und Großaktionär Stelios Haji-Ioannou stellt dem Verwaltungsrat der Airline ein Ultimatum. Wenn eine Großbestellung bei Airbus nicht storniert wird, will es alle sieben Wochen ein weiteres Mitglied des Verwaltungsrats abwählen, berichtet das "Handelsblatt".

USA will Airline-Hilfen an Flugprogramm knüpfen

Kurzmeldung US-Fluggesellschaften sollen nur dann Staatshilfen bekommen, wenn sie weiter fliegen. Airlines mit täglichen Flügen auf einer Route sollten weiterhin mindestens einen Flug pro Tag fünfmal pro Woche zwischen den Punkten anbieten, so ein Vorschlag aus dem US-Verkehrsministerium laut "n-tv".

Hello Fresh mit höherem Börsenwert als Lufthansa Group

Kurzmeldung In der Corona-Krise läuft das Geschäft von Versandhändlern gut, während Fluggesellschaften am Boden stehen. An der Börse hat das aktuell die Auswirkung, dass der Kochboxversender "Hello Fresh" an der Börse höher bewertet ist als die Lufthansa Group, berichtet der "Spiegel".

Easyjet will Staatshilfen in der Schweiz beantragen

Kurzmeldung Easyjet Switzerland hofft auf staatliche Unterstützung in der Schweiz. Die Fluggesellschaft beschäftigt in der Schweiz rund 1000 Mitarbeiter, schreibt "Nau.ch". Zuvor hatte die "Handelszeitung" berichtet, dass Easyjet beim Bund ein Gesuch für eine Liquiditätsspritze gestellt habe.

Lufthansa-Hauptversammlung im Mai erstmals nur online

Kurzmeldung Die Lufthansa AG verlegt wegen der Corona-Pandemie ihre Hauptversammlung ins Internet. Die Aktionärsversammlung werde erstmals ausschließlich online stattfinden, bestätigte ein Unternehmenssprecher Informationen des Portals "austrianaviation.net". Am 5. Mai als Termin werde festgehalten. Ursprünglich sollte die Versammlung in der Frankfurter Jahrhunderthalle stattfinden.

Schweizer Flugsicherung macht weniger Verlust

Kurzmeldung Skyguide hat im vergangenen Jahr bei fast gleichbleibenden Flugbewegungen rund drei Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet. Da auch der Betriebsaufwand sank, konnte das Defizit den Angaben nach von 8,2 Millionen Schweizer Franken auf 5,5 Millionen Verlust reduziert werden.

Mittelständische Veranstalter fordern Sammelklage gegen Airline-Gutscheine

Kurzmeldung Mittelständische Reiseveranstalter befürchten eine Insolvenzwelle, sollten die Fluggesellschaften weiter versuchen, annullierte Flüge mittels Gutscheinen zu erstatten, schreibt "Reise vor 9". Erste Forderungen nach einer Sammelklage würden nun erhoben.

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