Howmet Aerospace hat im ersten Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,22 Dollar (rund 1,04 Euro) ausgewiesen – 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit hat das Unternehmen die Analystenschätzung von 1,11 Dollar übertroffen.
Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 2,31 Milliarden Dollar und übertraf die erwarteten 2,24 Milliarden Dollar. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um 12,5 Prozent zu.
Der Hersteller von Flugzeugkomponenten profitiert vom Produktionshochlauf bei Boeing und Airbus sowie von steigenden Rüstungsausgaben weltweit. "Kommerzielle Luftfahrtkunden setzen weiterhin auf Produktionssteigerungen, gestützt durch Rekordauftragsbestände", sagte CEO John Plant. Auch der Markt für Industriegasturbinen sei "sehr aktiv".
Howmet erhöhte seine Umsatzprognose für 2026 auf 9,58 bis 9,73 Milliarden Dollar, nach zuvor 9,0 bis 9,2 Milliarden Dollar. Der Mittelpunkt der bereinigten Gewinnprognose je Aktie stieg auf 4,94 Dollar, von zuvor 4,45 Dollar.
Plant verwies zugleich auf Risiken durch den Iran-Krieg: Im ersten Quartal seien erste Auswirkungen des Konflikts spürbar geworden. Gestiegene Kerosinkosten und Störungen im Luftverkehr dämpften die Nachfrage aus der Zivilluftfahrt. Lieferkettenprobleme, die die Produktion bremsten, bestünden in der Branche weiterhin.