Airbus hat in den ersten vier Monaten des Jahres insgesamt 181 Flugzeuge ausgeliefert. Das sind 5,7 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als der Konzern 192 Maschinen an Kunden übergeben hatte. Allein im April kamen 67 Auslieferungen hinzu, wie das Unternehmen mitteilte.
Der europäische Flugzeughersteller kämpft darum, sein Jahresziel von rund 870 Auslieferungen zu erreichen.
Triebwerksprobleme beim US-Hersteller "Pratt & Whitney" sowie administrative Verzögerungen bei der Abwicklung von Auslieferungen in China hatten die Zahlen im ersten Quartal gedrückt. Im März lagen die Auslieferungen noch 16 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Auftragseingang stabil
Im ersten Quartal verzeichnete Airbus einen Brutto-Auftragseingang von 436 Flugzeugen. Nach Abzug von Stornierungen ergibt sich ein Nettoauftragseingang von 405 Maschinen.
Trotz des anhaltenden Kriegs im Nahen Osten setzte Airbus im April seine Auslieferungen an Fluggesellschaften aus der Golfregion fort. Die Emirates, die Etihad Airways und die Air Arabia erhielten im April zusammen drei Flugzeuge.
Auch die Auslieferungen an chinesische Kunden wurden fortgesetzt, nachdem die dortigen administrativen Verzögerungen nach Unternehmensangaben behoben worden sind.
Boeing überholte Airbus im ersten Quartal
Im ersten Quartal hatte Boeing erstmals seit Anfang 2023 mehr Jets aus als der europäische Rivale ausgeliefert. Konzernchef Kelly Ortberg versucht, den US-Hersteller nach Jahren der Rückschläge zu stabilisieren.