Thema Konsolidierung

Airbus A319-100 der Aigle Azur © Airbus

Französische Airline Aigle Azur soll abgewickelt werden

Kurzmeldung Die insolvente französische Fluggesellschaft Aigle Azur soll liquidiert werden. Das beschloss das Handelsgericht in Evry südlich von Paris am Montagabend. Mögliche Kaufinteressenten haben aber noch eine allerletzte Frist, ihre Angebote nachzubessern.

Das Tuifly-Logo auf der Firmenzentrale am Flughafen in Hannover. © dpa / Julian Stratenschulte

Tuifly und Condor könnten sich zusammentun

Lesetipp Tui prüft offenbar Möglichkeiten, seine Airline-Sparte Tuifly mit Condor zu vereinen, wenn diese demnächst vom Mutterkonzern Thomas Cook getrennt wird. Die Informationen mit Verweis auf Unternehmenskreise wollte bislang jedoch keine Seite kommentieren, berichtet das "Handelsblatt".

Airbus A320 der Aigle Azur in neuen Farben © AirTeamImages.com / Olivier Corneloup

Auch Air France will Aigle Azur übernehmen

Kurzmeldung Air France hat ein Übernahmeangebot für die angeschlagene Airline Aigle Azur abgegeben, bestätigte ein Sprecher der Fluggesellschaft. Nähere Details zu dem Angebot gab es zunächst nicht. Neben der Offerte von Air France seien noch weitere Übernahmeangebote eingereicht worden, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP.

Ein Airbus A330-200 in der Livery der französischen Airline Aigle Azur. © AirTeamImages.com / Paul Marais-Hayer

Aigle Azur stellt Flugbetrieb ein

Kurzmeldung Die französische Airline Aigle Azur hat alle Flüge vom Samstag an gestrichen. Eine Entschädigung für betroffene Passagiere könne zunächst nicht garantiert werden. Aigle Azur befindet sich in einem förmlichen Sanierungsverfahren und sucht nach einem Übernehmer.

Stuttgarter Flugdienst hat neuen Eigentümer

Kurzmeldung Die Bremer Charterfluggesellschaft Atlas Air Service (AAS) hat den insolventen Konkurrenten Stuttgarter Flugdienst übernommen, melden verschiedene Medien. Atlas Air Service fliegt bislang ab Bremen mit sieben Geschäftsreiseflugzeugen. In Stuttgart kommen nun eine Cessna Citation CJ3+ und eine Cessna Citation Encore dazu.

Boeing 737 von Ryanair über Dublin © Ryanair

Ryanairs verwässertes Geschäftsmodell

Lesetipp Ryanair steht vor zahlreichen Problemen, beispielsweise Ärger mit Belegschaften oder Boeing-737-Max-Krise. Der einst revolutionäre Billigflieger nähere sich auch deshalb in vielerlei Hinsicht "normalen" Airlines an, schreibt Jens Koenen im "Handelsblatt".

Eine Boeing 737 parkt neben einem Canadair der Lufthansa. © dpa

SAS schielt auf Übernahme durch Lufthansa

Lesetipp Im Zuge der europäischen Airline-Konsolidierung benötigt SAS höchstwahrscheinlich einen Investor und schielt dabei auf die Lufthansa Group. Diese hat allerdings mit der Eurowings-Sanierung und der Integration von Brussels eigentlich genug eigene Baustellen, schreibt Jens Flottau in der "Süddeutschen Zeitung".

Rickard Gustafson © SAS

Bündnis mit Lufthansa hätte laut SAS-Chef "industrielle Logik"

Lesetipp SAS-Chef Rickard Gustafson rechnet mit einer Konsolidierungswelle unter den Fluggesellschaften. Mit Blick auf den größten Aktionär Schweden sagte er: "Ich denke, wir stehen zum Verkauf." Eine Zusammenarbeit von Lufthansa und SAS hätte laut Gustafson "eine industrielle Logik", schreibt die "Welt".

Ein Ryanair-Flugzeug bremst mit Schubumkehr © AirTeamImages.com / HAMFive

Ryanair schließt vier Standorte in Spanien und baut über 500 Stellen ab

Lesetipp Auch Ryanair leidet unter den Überkapazitäten im europäischen Flugverkehr. Deshalb schließt der Billigflieger seine Basen auf Teneriffa, Lanzarote, Gran Canaria und Girona und baut über 500 Arbeitsplätze ab, berichtet die "Rheinische Post".

Eine A330 der Wow Air. © AirTeamImages.com / Anthony Guerra

Schuldenberg von insolventer Wow Air beträgt gut eine Milliarde Euro

Lesetipp Der im März in die Pleite gerutschte isländische Low Cost Carrier Wow Air hat einen Schuldenberg von knapp einer Milliarde Euro hinterlassen. Die größten Gläubiger sind Leasinggeber, schreibt "reisetopia.de".

Leitwerke von Lufthansa und Condor ©dpa / Oliver Berg

Lufthansa ist offenbar weiterhin an Condor interessiert

Lesetipp Die Lufthansa will offenbar in Kürze mit Condor über eine vertiefte Zusammenarbeit verhandeln. Thomas-Cook-Großinvestor Fosun sei nicht an den Airlines des Konzerns interessiert, weshalb Condor doch noch zur Lufthansa Group kommen könnte, berichtet "Touristik aktuell".

Eine Boeing 737 von Norwegian. © AirTeamImages.com / Matthieu Douhaire

Norwegian verkauft Bank-Beteiligung für bessere Bilanz

Kurzmeldung Norwegian will nach Informationen des "Handelsblatt" ihren 17,5-prozentigen Anteil an der selbst gegründeten Bank "Norwegian Finans" für umgerechnet rund 220 Millionen Euro verkaufen, um die Bilanz aufzubessern. Die Airline leidet vor allem unter dem 737-Max-Grounding und Problemen im Langstreckengeschäft.

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