American Airlines führt derzeit leere Transatlantikflüge mit einem Airbus A321 Neo durch. Die Airline setzt das Fluggerät für Pilotentrainings zwischen Philadelphia und Edinburgh ein, wie "Simple Flying" berichtete.
Paulina Wykurz, American-Airlines-Supervisorin am Flughafen Edinburgh, erklärte auf "Linkedin": "Dies ist ein spezieller Charterflug. Der Zweck besteht darin, den Piloten die zertifizierte Schulung am Flugzeugtyp zu ermöglichen."
Die Flüge dienen ausschließlich der Schulung von Check-Piloten. Diese müssen qualifiziert werden, um später andere American-Airlines-Piloten auf dem Flugzeugtyp zertifizieren zu können. Passagiere oder Fracht werden nicht transportiert.
Das Training steht im Zusammenhang mit Plänen der US-Airline, eine A321-XLR-Basis am New Yorker Flughafen JFK zu eröffnen. Dort sollen den Angaben zufolge mindestens 40 Piloten für Transatlantikflüge mit dem Langstrecken-Schmalrumpfjet stationiert werden.
American Airlines betreibt parallel reguläre Passagierflüge auf der Strecke Philadelphia-Edinburgh. Diese werden mit einer Boeing 787 durchgeführt.