Boeing 737 Max 7. © Boeing

Thema Boeing 737 Max

Die 737-Max-Familie ist die Neuauflage der 737-Familie des US-Herstellers Boeing. Nach zwei Abstürzen ist die Baureihe aktuell weltweit nicht im Einsatz.

Flugzeuge vom Typ Boeing 737 Max der Southwest Airlines stehen Ende April 2019 in Victorville, Kalifornien. © AirTeamImages.com / Colin Parker

737-Max-Grounding kostet Boeing mindestens acht Milliarden US-Dollar

Kurzmeldung Das Flugverbot der 737 Max wird den Hersteller Boeing nach eigenen Angaben mindestens acht Milliarden US-Dollar kosten, berichtet die "New York Times". Boeings Kunden seien zunehmend frustriert, Ryanair-Boss Michael O'Leary habe das Verhältnis als schwierig ("rocky") bezeichnet.

Zwei statt einem Computer - FAA und Easa streiten über 737-Max-Zertifizierung

Kurzmeldung Für Boeing könnte isch die Wiederzulassung der 737 Max weiter verzögern, da die europäische Flugaufsichtsbehörde Easa anscheinend nach zusätzlichen Tests des Software-Updates für das Flugzeug verlangt. Das schreibt das "Wall Street Journal" und berichtet von Meinungsverschiedenheiten zwischen der Easa und ihrem US-amerikanischen Pendant FAA. Es gehe um die Frage wie genau die Arbeitsabläufe der beiden nun erstmals an Bord einer 737 simultan betriebenen Flugsteuerungscomputer seien. Bei allen älteren 737-Modellen war stets nur ein Computer pro Flug aktiv. Das wurde nun geändert, um auch rechnerseitig Redundanz zu gewährleisten.

Flugzeuge vom Typ Boeing 737 Max der Southwest Airlines stehen Ende April 2019 in Victorville, Kalifornien. © AirTeamImages.com / Colin Parker

Pilotengewerkschaft verklagt Boeing wegen 737-Max

Kurzmeldung Die Pilotengewerkschaft des größten 737-Max-Betreibers Southwest Airlines hat Klage gegen Boeing eingereicht. Falsche Informationen und das Grounding hätten zu erheblichen Verdienstausfällen geführt.

Whistleblower erhebt schwere Sicherheits-Vorwürfe gegen Boeing

Kurzmeldung Hat Boeing bei der Entwicklung der 737 Max Wirtschaftlichkeit vor Sicherheit gestellt? Ein Bericht eines Whistleblowers nährt nun entsprechende Vorwürfe. Bereits vor den Abstürzen habe sich das Management mit Problemen beschäftigt, Lösungen aber abgeblockt, schreibt die "Seattle Times".

70 Maschinen pro Monat: Boeing will Auslieferungsstau bei 737 Max schnell auflösen

Kurzmeldung Sobald die Neu-Zertifzierung für die 737 Max vorliegt und das Grounding aufgehoben ist, möchte Boeing 70 der Maschinen pro Monat an Kunden übergeben, um den Auslieferungsstau abzubauen. Parallel sollen dann auch die Betreiber der mehr als 370 bereits ausgelieferten Exemplare unetrstützt werden. Das Portal "Flightglobal" berichtet, dass Boeing seit Beginn des Groundings mehr als 250 737 Max produziert hat, die auf ihre Auslieferung warten.

Boeing stellt Sicherheitsaufsicht nach Max-Abstürzen neu auf

Kurzmeldung

Boeing-Schriftzug in Everett © Hendrik Rybicki

Boeing setzt Komitee für Sicherheit ein

Kurzmeldung Das Boeing-Management setzt ein neues "Aerospace Safety Committee" ein, um Boeings Engagement für Sicherheit zu unterstreichen, wie das Unternehmen mitteilt. Das Komitee soll sich unter anderem um Design, Entwicklung, Fertigung und Betrieb kümmern.

Die erste Boeing 737 MAX der Icelandair. © Boeing

Icelandair erhält als erste Airline 737-Max-Entschädigung

Kurzmeldung Icelandair hat sich als erste Fluggesellschaft mit Boeing auf Kompensationszahlungen wegen des Ausfalls der 737 Max geeinigt, wie "finanznachrichten.de" berichtet. Zur Höhe der Entschädigung hätten sich weder Hersteller noch Airline geäußert.

Doku: Der Skandal um die 737 Max

Lesetipp Mit der 737 Max wollte der amerikanische Flugzeugbauer Boeing Anschluss halten zum Konkurrenten Airbus. Doch innerhalb kurzer Zeit stürzen zwei Flugzeuge der neuen Baureihe ab. Eine Dokumentation zu den Ursachen und Folgen des MAx-Desasters zeigt "ZDFzoom".

Boeing-Schriftzug in Everett © Hendrik Rybicki

Boeing-Berater schlagen Änderungen für mehr Sicherheit vor

Lesetipp Der krisengeschüttelte Boeing-Konzern hat ein Gremium eingesetzt, dass die Sicherheitskultur untersuchen und Vorschläge zur Verbesserung unterbreiten soll. Noch vor der internen Vorstellung berichtet die "New York Times" über die Ergebnisse.

Stephen Dickson © FAA

FAA-Chef Dickson hält Zeitplan für 737 Max weiter offen

Kurzmeldung Stephen Dickson, Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA, will von Boeing in Sachen 737 Max überzeugt werden: "Ich kann Ihnen garantieren, dass der Flugzeugtyp nicht wieder abhebt, bis ich davon überzeugt bin, dass es die sicherste Sache da draußen ist", sagte er dem US-Sender CNBC. Diese Woche will die FAA Simulatortests durchführen.

Boeing 737 Max der Norwegian © AirTeamImages.com / Philippe Noret

Wie sich die 737-Max-Krise auf die Airlines auswirkt

Lesetipp Weltweit sind viele Airlines vom Grounding der Boeing 737 Max nach den beiden Abstürzen betroffen. Unter den Auswirkungen der Krise leiden vor allem Billigairlines wie Norwegian oder Southwest, argumentiert die "NZZ".

Tuifly-Chef Lackmann im Interview

Lesetipp Tuifly-Chef Oliver Lackmann erläutert im Interview warum die Verspätungsproblematik in diesem Sommer geringer war als im vergangenen und welche Auswirkungen die Max-Problematik auf den Flugplan und die Kosten des Ferienfliegers haben. Erschienen ist das Interview bei "ATW online".

Boeing 737 Max 8 in der Livery des Herstellers © AirTeamImages.com / Oleg Belyakov

Boeing stellt mehrere hundert Mitarbeiter für 737-Max-Unterhalt ein

Kurzmeldung Boeing will einem Bericht von "ATW Online" zufolge am Flughafen Moses Lake mehrere hundert Mitarbeiter zeitweise einstellen, um die dort geparkten 737 Max während des Grounding zu pflegen und für die spätere Auslieferung fit zu halten.

Tui nimmt die erste Boeing 737 MAX in Empfang. © Tui

Tui dementiert Berichte über 737-Max-Einsatz ab November

Kurzmeldung Etliche Airlines sollen angeblich wieder Flüge mit der Boeing 737 Max in die Flugplansysteme geladen haben. Ab November planen laut "The Sunday Times" Tui, Southwest, American, Norwegian, United und Icelandair wieder mit ihren bislang gegroundeten Flugzeugen. Auf airliners.de-Anfrage dementierte zumindest Tui die Angaben allerdings.

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