FAA-Administrator Bryan Bedford rechnet mit der Zertifizierung der Boeing 737 Max 7 noch in diesem Sommer und der Boeing 737 Max 10 vor Jahresende. Das sagte Bedford Reuters auf einem Luftfahrtforum in Washington.
Er unterstütze Boeings jüngste Entscheidung, die monatliche Produktionsrate der 737 Max von 42 auf 47 Maschinen anzuheben, und erwarte in den nächsten 30 bis 90 Tagen weitere Erhöhungen.
"Es ist wichtig für das Land, dass Boeing erfolgreich ist", sagte Bedford. Die Behörde sei mit der Erhöhung von 42 auf 47 Maschinen "absolut einverstanden".
Boeing-Chef Kelly Ortberg zeigte sich zuversichtlich, dass die verbleibenden Testflüge zur Zertifizierung des neuen 737-Max-Enteisungssystems ohne Probleme verlaufen würden.
Das Unternehmen hatte die Zulassung der Max 7 und Max 10 wegen eines Problems mit der Triebwerksenteisung verzögert. Auch die Zertifizierung des Großraumjets 777X steht noch aus.
Transparenz als Fortschritt
Bedford lobte eine verbesserte Zusammenarbeit mit Boeing. Statt Probleme erst zu melden, wenn sie kritisch werden, ermögliche Boeing der FAA heute eine frühere Einbindung. "Das erlaubt uns, Partner bei der Identifikation potenzieller Probleme zu sein", sagte er.
Die Produktionsobergrenze von 38 Maschinen pro Monat war im Januar 2024 nach einem Vorfall verhängt worden, bei dem bei einer fast neuen Alaska-Airlines-Maschine im Flug ein Rumpfpanel herausbrach.
Die FAA hob die Grenze im Oktober 2024 auf und genehmigte zunächst eine Rate von 42 Maschinen. Boeing plant, Anfang 2027 mit einer vierten Produktionslinie in Everett auf 52 Maschinen pro Monat zu steigen.