Thema Behörden, Organisationen

EU-Kommission würde Alitalia-Verstaatlichung wohl genehmigen

Kurzmeldung Angesichts der Corona-Krise hat sich die EU erstmals offen gegenüber Verstaatlichungsplänen für Alitalia gezeigt. Wie "Bloomberg" berichtet, habe EU-Wettbewerbskommissarin Margarete Vestager sie sei "neutral". Eine Genehmigung der Aktion sei "eher von der Art und Weise abhängig, wie sie durchgeführt wird."

Easa stellt Regulierungsrahmen für Drohnen-Einsatz in Städten vor

Kurzmeldung Die Easa hat als erste Aufsichtsbehörde weltweit eine regulatorische Stellungnahme für den Einsatz und sicheren Betrieb von Drohnen in Städten veröffentlicht. Der Regelungsrahmen konzentriere sich auf die Koexistenz kommerzieller Drohnendienste mit allen anderen Aktivitäten im städtischen Umfeld, so die Easa.

Boeing 787 braucht mindestens alle 51 Tage einen System-Neustart

Kurzmeldung Um "unsichere BEdingungen" zu umgehen, hat die US-Luftfahrtbehörde FAA die Fluggesellschaften angewiesen, ihre Maschinen vom Typ Boeing 787 Dreamliner nach spätestens 51 Tagen herunterzufahren und neu zu starten, schreibt "Golem.de".

EU-Staaten wollen bei Rückhol-Aktion enger zusammenarbeiten

Kurzmeldung Bei der Rückholung von im Ausland gestrandeten Urlaubern wollen die EU-Staaten künftig enger zusammenarbeiten. Man habe sich darauf verständigt, "dass wir die Daten und die Flüge, die wir buchen, noch enger miteinander abstimmen", sagte Bundesaußenminister Heiko Maaß.

Krisenkabinett erwägt Qurantänepflicht für alle internationalen Passagiere

Das Innenministerium soll die Übernahme die scharfen Einreisebedingungen in der Corona-Krise an den europäischen Binnengrenzen auf die Flughäfen planen. Das würde Zurückweisungen oder eine Quarantänepflicht nach sich ziehen.

Vereinigung Cockpit will mehr Rechtssicherheit für internationale Einsätze

Kurzmeldung Die Vereinigung Cockpit (VC) dringt in der Corona-Krise auf mehr Rechtssicherheit für Piloten im internationalen Einsatz. Es müsse klar sein, dass diese an internationalen Destinationen keinen Quarantänemaßnahmen unterworfen würden. Ebenso müsse Anerkennung von Lizenzen, die vom Luftfahrtbundesamt aufgrund der Corona-Krise sonderverlängert wurden, weltweit sichergestellt werden.

Berlin will weniger Flüge im öffentlichen Dienst

Kurzmeldung Beschäftigte des Landes Berlin sollen künftig bei Dienstreisen in Deutschland nach Möglichkeit auf Flüge verzichten und lieber Bahn fahren. Das teilte die Senatsverwaltung für Finanzen am mit. Das gelte auch dann, wenn dadurch höhere Reisekosten für die Fahrt, Übernachtung oder zusätzliches Tagegeld entstehen. Berlin setze damit ein deutliches Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz.

DRV: Deutschland sollte sich in Gutschein-Frage Beispiel an Nachbarn nehmen

Kurzmeldung Verschiedene EU-Staaten stützten ihre Reisebüros und Reiseveranstalter bereits durch eine Gutschein-Regelung, berichtet der Deutsche Reisverband (DRV) und fordert erneut eine ähnliche Lösung hierzulande. In Frankreich habe diese bereits Gesetzeskraft. "Viele EU-Staaten sind uns hier ein großes Stück voraus. Der Politik in Deutschland empfehle ich dringend einen Blick über den Tellerrand", so DRV-Präsident Norbert Fiebig.

Iata rechnet mit 39 Milliarden Dollar Nettoverlust für Airlines

Kurzmeldung Der Dachverband Iata schätzt den weltweiten Nettoverlust aufgrund der Coronakrise für Airlines im 2. Quartal dieses Jahres auf 39 Milliarden Dollar (35,6 Milliarden Euro), wie Generalsekretär Alexandre de Juniac berichtete. Im 2. Quartal 2019 gab es Gewinne von 7 Milliarden Dollar.

Steffen Seibert ‏@RegSprecher - Präsentation des Maßnahmenpakets zum Klimaschutzprogramm 2030 am 20.09.2019. © Bundesregierung

Luftverkehrsteuer wird trotz Corona-Krise erhöht

Von einem "völlig falschen Signal" spricht der BDL vor dem Hintergrund der Erhöhung der Luftverkehrsteuer. Die Liquidität der Airlines müsse im Fokus stehen. Die Regierung hält dagegen, dass die Ticketsteuer nicht wehtut, wenn Corona-bedingt keine Tickets verkauft werden.

Aussetzung der Slot-Regeln bis Oktober endgültig beschlossen

Kurzmeldung Die EU-Mitgliedstaaten haben der Aussetzung der Slot-Regeln im Luftverkehr endgültig zugestimmt. Demnach gilt die Ausnahme rückwirkend ab dem 23. Januar und bis zum 24. Oktober, wie der EU-Rat mitteilte. Sie soll verhindern, dass Fluggesellschaften wegen der Corona-Krise ohne Passagiere fliegen, um ihre Start- und Landerechte nicht zu verlieren.

Tui bestreitet drohenden Verlust der Geschäftserlaubnis

Kurzmeldung Tui stellt nach anderslautenden Medienberichten klar, dass es keine Probleme mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungsschutz für Pauschalreisen gebe, schreibt "Reise vor 9". Es bestehe keine Gefahr, dass man ab dem 28. April keine Pauschalreisen mehr verkaufen dürfe, hieß es bei dem Reiseveranstalter.

Russland setzt alle internationalen Flüge aus

Kurzmeldung Russland setzt wegen der Corona-Krise ab Freitag alle internationalen Flüge aus. Laut einem Dekret der Regierung gilt die Maßnahme ab Mitternacht und für alle Starts und Landungen auf russischem Staatsgebiet. Ausgenommen seien lediglich Flugzeuge, die wegen der Corona-Pandemie im Ausland gestrandete russische Staatsbürger zurückbringen.

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