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Luftfahrtgesellschaft Walter wird abgewickelt

Die deutsche Regionalfluggesellschaft LGW wird nicht mehr abheben. Der Zeitfracht-Airline war mit einer Eurowings-Kündigung die Beschäftigungsgrundlage weggebrochen. Schwester WDL bleibt zunächst bestehen.

EIn Regionalflugzeug vom Typ Bombardier Q400 der LGW in der Farben von Eurowings. © Eurowings

Die Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) hat angekündigt, alle Arbeitsverträge zum Juli kündigen zu müssen. Das Unternehmen werde liquidiert, wie Eigentümer Zeitfracht jetzt entsprechende Berichte der Mitarbeiter bestätigte.

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hatten die auf Wet-Leasing spezialisierte ehemalige Air-Berlin-Tochter bereits Ende April in die Insolvenz getrieben. Zuvor war im Zuge der Flugeinstellungen bei Eurowings wegen der Corona-Pandemie der wichtigste Auftraggeber weggebrochen.

Die Pilotengewerkschaft kritisierte die vorzeitige Kündigung des Auftrages durch die Lufthansa-Tochter scharf. Während bei den direkten Lufthansa-Tochterfirmen über den Erhalt der Arbeitsplätze verhandelt werde, falle die LGW-Belegschaft "ohne Sicherung in die Arbeitslosigkeit".

Einen "bitteren Beigeschmack" habe laut VC der Umstand, dass sich Lufthansa die LGW aus der Insolvenzmasse der Air Berlin gekauft und sich die Filetstücke davon gesichert habe, um den Partner nun fallenzulassen.

Von: dh

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