American Airlines hält trotz stark gestiegener Kerosinpreise an ihrer Jahresprognose fest. Höhere Erlöse, wachsende Nachfrage im Premiumsegment und ein Anstieg bei Geschäftsreisen federten den Kostenanstieg ab, sagte Vorstandschef Robert Isom auf einer Investorenkonferenz.
Im Vormonat hatte die Airline ihre Gewinnprognose für 2026 bereits deutlich gesenkt: Wegen der gestiegenen Treibstoffkosten rechnet das Unternehmen nun mit einem Ergebnis zwischen minus 40 Cent (rund 34 Euro-Cent) und plus 1,10 Dollar je Aktie – zuvor hatte die Prognose bei 1,70 bis 2,70 Dollar gelegen.
Die Treibstoffrechnung dürfte sich 2026 um mehr als vier Milliarden Dollar erhöhen.
An dieser gesenkten Prognose hält American fest. Für das zweite Quartal erwartet die Airline einen Umsatzanstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr bei einem Kapazitätswachstum von rund fünf Prozent.
Isom beschrieb die Nachfrageentwicklung als K-förmig: Reisende mit höherem Einkommen zeigten überproportional starkes Buchungsverhalten. Dennoch wachse die Nachfrage über alle Einkommensgruppen.
Für das zweite Quartal sei die Airline zu 80 Prozent ausgebucht, Geschäftsreisen lägen 13 Prozent über dem Vorjahr, die Freizeitnachfrage sei "unglaublich" stark. Die Aktie legte am Mittwochmorgen um zwei Prozent zu.