Zentrale von Thomas Cook in Oberursel. © Thomas Cook

Thema Thomas Cook

Die Thomas Cook Group ist nach Konkurrentin Tui der zweitgrößte Reisekonzern der Welt. Zuletzt zählte das Londoner Unternehmen fast zehn Milliarden Pfund Jahresumsatz.

Boeing-Maschinen der Tui Airways. © AirTeamImages.com / Paul Buchroeder

Tui Airways will 100 Ex-Thomas-Cook-Piloten in Großbritannien einstellen

Kurzmeldung Tui rekrutiert wegen der Thomas-Cook-Pleite zusätzliches Personal für die Sommersaison 2020. Dabei werden auch 300 Jobs für fliegendes Personal besetzt, für die Ex-Thomas-Cook-Mitarbeiter vorgesehen sind. Insgesamt werden 200 Flugbegleiter und 100 Piloten für Tui Airways gesucht, berichtet der "Independent".

Deutsche Thomas Cook sagt alle Reisen bis Ende des Jahres ab

Kurzmeldung Der insolvente deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook hat alle Reisen bis einschließlich 31. Dezember abgesagt. Das gilt auch, wenn sie bereits teilweise oder gänzlich bezahlt wurden, teilte das Unternehmen mit. "Wir bedauern sehr, dass wir diese Reisen absagen müssen, können aber deren Durchführung nicht gewährleisten", sagte Stefanie Berk, Vorsitzende der Geschäftsführung. Das Unternehmen arbeite daran, ab 1. Dezember 2019 wieder operativ tätig zu sein und dann auch Reisen ab dem Jahresbeginn 2020 wieder anbieten zu können.

Zurich: Versicherungssumme für Thomas-Cook-Pauschalreisen viel zu gering

Kurzmeldung Die von der Insolvenz der deutschen Thomas-Cook-Tochter betroffenen Pauschal-Urlauber können nicht mit einer vollen Erstattung des bereits gezahlten Geldes rechnen. Die Versicherung Zurich Deutschland hatte die Reisen mit der deutschen Thomas Cook für insgesamt bis zu 110 Millionen Euro versichert. "Sie können davon ausgehen, dass dies bei weitem nicht reicht", sagte Zurich-Sprecher Bernd Engelien.

Marke Neckermann soll Zukunft für deutsche Thomas-Cook-Tochter werden

Kurzmeldung Thomas Cook Deutschland setzt für einen möglichen Neustart ganz auf die Zugkraft der traditionsreichen Tochter Neckermann. Das Management ist guter Dinge, dass so ein Neuanfang gelingen könnte, schreibt "Spiegel Online". Ob es jedoch überhaupt weitergehen kann, hängt davon ab, ob die deutsche Tochter des insolventen britischen Reisekonzerns einen beantragten Staatskredit über 375 Millionen Euro erhält. Die Entscheidung steht nach wie vor aus, soll aber bald fallen.

Condor-Chef Teckentrup vor seiner schwierigsten Aufgabe

Lesetipp Condor bekommt einen Übergangskredit von rund 380 Millionen Euro und kann weiterfliegen. Nun liegt es am Management, die Fluggesellschaft am Leben zu halten. Condor-CEO steht vor seiner bisher schwierigsten Aufgabe, schreibt das Handelsblatt.

Auch deutsche Thomas-Cook Tochter beantragt Überbrückungskredit

Kurzmeldung Nach Condor hat auch der deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook GmbH einen staatlichen Überbrückungskredit beim Bund beantragt. Laut dpa-Meldung sei die Anfrage bereits am Montag erfolgt. Zur Höhe wurden keine Angaben gemacht.

Tui geht als Sieger aus dem Duell mit Thomas Cook hervor

Lesetipp Mit der Pleite des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook endet auch die jahrelange Konkurrenz mit dem deutschen TUI-Konzern. Der steht nun als Gewinner da, schreibt "Spiegel Online".

Thomas Cook Airlines Scandinavia nimmt Flugbetrieb wieder auf

Kurzmeldung Trotz der Insolvenz der britischen Mutter hat die skandinavische Fluggesellschaft Thomas Cook Airlines Scandinavia ihren Flugbetrieb am Dienstag wiederaufgenommen. Die ersten Flieger von Helsinki nach Teneriffa und von Göteborg nach Palma de Mallorca seien am Morgen abgehoben, teilte ein Sprecher der Thomas-Cook-Tochter Ving der dpa mit.

Eine Passagierin steht im Flughafen Palma de Mallorca am Tag der Insolvenz des britischen Reisekonzerns Thomas Cook an einem Schalter von Thomas Cook und Condor. © dpa / Clara Margais

Condor fliegt weiter nach Plan

Kurzmeldung Trotz der Insolvenz von Thoma Cook hält Condor den Betrieb weiter aufrecht. Alle Flüge würden wie geplant durchgeführt, sagte ein Sprecher. Spezielle Teams beantworteten an den Flughäfen die Fragen der Passagiere. Gleichzeitig rede das Management mit allen Lieferanten und Partnerunternehmen, um seine Maschinen weiter in der Luft zu halten.

Leitwerke von Lufthansa und Condor ©dpa / Oliver Berg

Lufthansa ist offenbar weiterhin an Condor interessiert

Lesetipp Die Lufthansa will offenbar in Kürze mit Condor über eine vertiefte Zusammenarbeit verhandeln. Thomas-Cook-Großinvestor Fosun sei nicht an den Airlines des Konzerns interessiert, weshalb Condor doch noch zur Lufthansa Group kommen könnte, berichtet "Touristik aktuell".

Thomas Cook braucht mehr Geld als Sanierungsplan vorsieht

Kurzmeldung Thomas Cook verhandelt derzeit mit Anleihegläubigern über eine zusätzliche Kapitalspritze von 150 Millionen Pfund, um über den Winter zu kommen. Das Geld soll zusätzlich zu den 750 Millionen Pfund fließen, die der chinesische Mischkonzern Fosun und beteiligte Banken für die Sanierung von Thomas Cook aufbringen.

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