Nahost-Konflikt: Lufthansa Group holt festsitzende Crews mit Sonderflug zurück
Lufthansa hat am Sonntag festsitzendes Kabinen- und Cockpitpersonal mehrerer Konzernairlines per Sonderflug aus dem Oman zurückgeholt. Weitere Rückholflüge sind vorerst nicht möglich.
Lufthansa hat am Sonntag einen Sonderflug eingesetzt, um Crews mehrerer Konzerngesellschaften aus der Golfregion zurückzuholen, wie "aero.de" berichtete. Betroffen waren Mitarbeiter von Lufthansa, Eurowings, Austrian Airlines und Lufthansa Cargo, die seit Samstag wegen der Luftraumsperrungen im Nahen Osten in der Region festsaßen. Ein Lufthansa-Sprecher bestätigte den Einsatz.
Den Rückholflug aus Maskat (Oman) übernahm Austrian Airlines mit einem Airbus A320 Neo. Das Flugzeug wählte dabei eine Streckenführung durch Saudi-Arabien mit deutlichem Abstand zur Konfliktregion.
Zuvor waren Teile der Crews auf dem Landweg von Dubai in den Oman gefahren worden, da die Flughäfen Dubai International und Al Maktoum International weiterhin für den Flugbetrieb gesperrt sind. Der Airbus kehrte noch am Sonntag nach Wien zurück.
Weitere Rückholflüge sind nach Angaben von Lufthansa vorerst nicht geplant. "Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine weiteren Rückflüge möglich, da die Flughafenbehörden in Maskat keine weiteren Slots und somit auch keine zusätzlichen Flüge zulassen", erklärte der Sprecher. Die Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi blieben weiterhin geschlossen.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) rät derzeit generell von Flügen in den Nahen Osten ab. Rund 30.000 deutsche Staatsbürger sitzen laut "aero.de" derzeit wegen der Sperrungen im Zuge des Iran-Kriegs in der Region fest.
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