Lufthansa hebt die Mindestumsteigezeiten an ihrem größten Drehkreuz in Frankfurt. Das berichtet die "FVW". Demnach erhöht sich die Minimum Connect Time von aktuell 45 beziehungsweise 50 Minuten auf mindestens 60 Minuten.
Die Stunde gelte auf Umsteigeverbindungen zwischen zwei innereuropäischen Flügen sowie auf einem Flug aus dem Schengen-Raum in die USA, nach Singapur sowie nach Südafrika, berichtet das Magazin.
Mit den längeren Umsteigezeiten wolle der Kranich für bessere Betriebsabläufe sorgen. Im Gegenzug vermindert sich durch diese Maßnahme aber auch die Effizienz und die Anzahl der möglichen Verbindungen. Lufthansa wies allerdings darauf hin, dass extrem kurzen Umsteigezeiten ohnehin eher die Ausnahme seien.
Die neuen Mindestumsteigezeiten gelten bereits und sind auch Verbindungen bis zum 30. März 2025 vorgesehen.
Passagiere mit bereits getätigten Buchungen, die noch die ursprünglichen Mindestumsteigezeiten enthalten, sollen eine Benachrichtigung mit neuen Flugzeiten bekommen. "Soweit technisch möglich, werden die Tickets automatisch revalidiert", teilte die Airline mit.
Zusätzlich zu den neuen Mindestumsteigezeiten sieht sich Lufthansa gezwungen, die Flugpläne auszudünnen. Das liegt aber vor allem an einem Mangel an Kapazitäten. Sowohl Neulieferungen als auch Wartungsarbeiten bremsen Lufthansa, den Konzern und weitere Airlines aus.