Lufthansa will Ita-Beteiligung schnellstmöglich erhöhen, © DPA/Christoph Sator
Italiens Finanzminister Giancarlo Giorgetti (M) gibt sich mit den beiden Vorstandschefs Antonino Turrichi (l), Präsident von ITA Airways, und Carsten Spohr (r), Vorstandschef der Lufthansa, bei der Lufthansa/Ita-Pressekonferenz die Hand. © DPA / Christoph Sator
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Lufthansa erwägt, ihren Anteil an der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways bereits ab Anfang nächsten Jahres auf 90 Prozent zu erhöhen, sagte der Vorstandsvorsitzende der deutschen Airline-Gruppe, Carsten Spohr, in einem Interview.

"Für uns beginnt die Option für die 90 Prozent Anfang 2025", sagte Spohr der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" und fügte hinzu, dass er es begrüßen würde, wenn die italienische Regierung eine Beteiligung an Ita behalten würde.

Weiter sagte Spohr gegenüber der Tageszeitung, dass er "die Unterstützung" der italienischen Regierung für die ersten zwei Jahre der Beteiligung der Lufthansa an Ita beibehalten wolle. "Dann werden wir gemeinsam diskutieren, was zu tun ist."

In einem separaten Interview mit der Tageszeitung "Il Sole 24 Ore" sagte der Ita-Vorsitzende Antonino Turicchi, dass der Abschluss des Deals für die Erstinvestition der Lufthansa im November erfolgen werde. Lufthansa habe dann die Möglichkeit, ihren Anteil "ein Jahr nach dem Abschluss" auf 90 Prozent zu erhöhen.

Der italienische Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti sagte am Mittwoch, dass seine Regierung eine gewisse Aufsicht über Ita beibehalten wolle, um die nationalen Interessen zu schützen.

Spohr äußerte sich, nachdem sein Unternehmen die kartellrechtliche Genehmigung der EU für den Kauf von 41 Prozent der staatlichen Ita für eine Kapitalerhöhung bei der Airline von 325 Millionen Euro erhalten hatte.

Als Lufthansa im vergangenen Jahr mit den römischen Behörden die Beteiligung vereinbarte, erklärte sie, sie wolle "zu einem späteren Zeitpunkt" die volle Kontrolle über Ita übernehmen. Damals hieß es, zuvor müsse Ita komplett umstrukturiert sein und Gewinne einfliegen.

Mit der Freigabe des Deals durch die EU-Kommission ist bereits die vollständige Übernahme durch Lufthansa abgedeckt. Eine separate Freigabe muss sich die Lufthansa bei den EU-Wettbewerbsbehörden nicht mehr einholen.

Allerdings stehen noch Genehmigungen anderer Kartellbehörden etwa in den USA aus. Und Lufthansa sowie Ita müssen zahlreiche Auflagen erfüllen, bevor es zum Abschluss auch nur der Teilübernahme kommen kann.

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