Auf dem Denver International Airport ist am Freitagabend ein Fußgänger beim Start eines Passagierjets erfasst und getötet worden. Der Betroffene hatte den Sicherheitszaun des Flughafens überwunden. Zwei Minuten später wurde er auf der Runway von einer startenden Maschine der Frontier Airlines getroffen. Seine Identität blieb zunächst ungeklärt. Beim Flughafen beschäftigt war er nach ersten Erkenntnissen nicht.
Der Airbus A321 war mit 224 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern auf dem Weg nach Los Angeles. Durch den Zusammenstoß geriet ein Triebwerk in Brand. Der Start wurde abgebrochen. Passagiere wurden über Notrutschen evakuiert. Zwölf Personen erlitten leichte Verletzungen, fünf wurden in Krankenhäuser gebracht. Den Triebwerksbrand löschte die Feuerwehr schnell.
Ermittlungen laufen
US-Verkehrsminister Sean Duffy kündigte Ermittlungen an. Lokale Strafverfolgungsbehörden führen diese mit Unterstützung der Federal Aviation Administration und der Transportation Security Administration. Der Eindringling sei "beim Start mit hoher Geschwindigkeit" erfasst worden, schrieb Duffy auf X.
Frontier Airlines erklärte, man ermittle gemeinsam mit dem Flughafen und den Behörden. Die betroffene Startbahn wurde am Samstagvormittag wieder freigegeben. Der Zaun wies laut Flughafen keine Schäden auf.
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