Am Flughafen Nürnberg gelten bei der Sicherheitskontrolle neue Regeln für Passagiere. Nach der Umstellung auf moderne CT-Technik dürfen Flüssigkeiten, Gele und elektronische Geräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones im Handgepäck bleiben, wie der Airport mitteilte.
Damit entfällt auch die bislang geltende 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten. Künftig dürfen Reisende auslaufsichere Behälter mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern durch die Sicherheitskontrolle mitnehmen. Auch müssen Flüssigkeiten nicht mehr in transparenten Plastikbeuteln verstaut werden.
Nach Angaben des Flughafens sollen die neuen Kontrollspuren zudem die Wartezeiten verkürzen. Jede Spur verfügt über mehrere Ablagepositionen zum Beladen der Wannen, sodass Passagiere sich gegenseitig überholen können, wenn einzelne Reisende mehr Zeit benötigen.
Die Sicherheitskontrolle war in den vergangenen Monaten sukzessive umgebaut worden. Bei der offiziellen Eröffnung nahmen unter anderem Staatsminister Christian Bernreiter, Regierungspräsidentin Kerstin Engelhardt-Blum, Zweiter Bürgermeister der Stadt Nürnberg Andreas Krieglstein sowie Flughafen-COO Jan C. Bruns teil.
Nicht erlaubt bleiben jedoch offene oder nicht auslaufsichere Behälter wie Coffee-to-go-Becher. Diese könnten von den Anlagen nicht kontrolliert werden und müssten vor der Sicherheitskontrolle entsorgt werden.