FAA stattet Fahrzeuge an über 250 US-Flughäfen mit Transpondern aus
Die FAA stattet rund 1900 Flughafenfahrzeuge an über 250 US-Standorten mit Transpondern aus. Auslöser ist eine tödliche Kollision im März am Flughafen LaGuardia zwischen einem Passagierjet und einem Feuerwehrauto.
Die US-Luftfahrtbehörde FAA rüstet rund 1900 Flughafenfahrzeuge an 264 Standorten mit Transpondern aus. Dafür stellt die Behörde 16,5 Millionen Dollar (rund 14,2 Millionen Euro) bereit, wie sie mitteilte.
Hintergrund ist eine tödliche Kollision im März am Flughafen LaGuardia zwischen einem Air-Canada-Express-Jet und einem Feuerwehrauto.
Die Nationale Transportsicherheitsbehörde NTSB hatte im vergangenen Monat festgestellt, dass das Bodenüberwachungssystem in LaGuardia keine Warnung ausgegeben hatte, obwohl sich Fahrzeuge in der Nähe der Startbahn befanden. Auch das Feuerwehrauto selbst war nicht mit einem Transponder ausgestattet.
FAA-Administrator Bryan Bedford erklärte, die Technologie schließe "kritische Sichtbarkeitslücken" auf den Rollfeldern. Die Behörde will mit der Ausrüstung unmittelbar beginnen.
Airports können für die Nachrüstung ihrer eigenen Fahrzeuge US-Bundesmittel beantragen. Mehr als 50 Flughäfen haben bereits Interesse angemeldet. Auch die Hafenbehörde von New York und New Jersey hatte angekündigt, ihre Fahrzeuge in LaGuardia mit Transpondern auszustatten.
Transponder übermitteln die Position von Fahrzeugen an die Flugsicherung und helfen, gefährliche Situationen auf Start- und Rollbahnen zu verhindern.
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