Liebe Leserinnen und Leser,
zwei Themen stehen im Zentrum dieser Ausgabe. Zum einen ganz konkret: Air Canada kehrt nach sieben Jahren Pause nach Berlin zurück und setzt dafür auf den Airbus A321 XLR. Im Gespräch mit Rocky Lo, Managing Director International Sales bei Air Canada, geht es darum, warum ausgerechnet Montreal als Drehkreuz und die A321 XLR für die neue Verbindung ausschlaggebend sind – und wie zufrieden die Fluggesellschaft mit den ersten Buchungszahlen aus Berlin ist. Zum anderen ein Blick in eine fernere Zukunft: Wie Künstliche Intelligenz Fluglotsen in den kommenden Jahren unterstützen soll, ohne ihnen die Verantwortung abzunehmen. Andreas Sebayang und David Haße haben sich bei DLR und DFS umgehört, wie Projekte wie "Loki" funktionieren sollen und wo die Grenzen eines KI-Einsatzes liegen.
Darüber hinaus setzen wir unsere Serie "Luftverkehrsabkommen" fort. Volodymyr Bilotkach von der Purdue University zieht darin Bilanz zum Open-Skies-Abkommen zwischen den USA und der EU. In unserer Luftrechtskolumne erklärt Nina Naske zudem, welche Rolle Service Bulletins und andere Vorgaben der Musterzulassungsinhaber bei der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit tatsächlich spielen – und wann sie verbindlich sind.
Zum Abschluss der Ausgabe wage ich in meinen Gedankenflügen einen Vergleich, der auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mag: Während Aerolíneas Argentinas ihre Sonderflüge zum WM-Finale binnen Stunden ausverkauft, kämpft die deutsche Reisebranche mit einer trüben Buchungsstimmung. Was der Fußball und der Luftverkehr in Deutschland dabei voneinander lernen könnten, lesen Sie in dieser Kolumne.
Ich danke Ihnen, dass Sie airliners+ abonniert haben und uns damit unterstützen, diese Themen fundiert aufzubereiten. Ich wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre.
Ihr
Alexander Fink
Chef vom Dienst airliners.de