Die Embraer-Tochter Eve will bei seinen Ausgaben vorsichtig vorgehen und peilt eine Zulassung seines elektrischen Senkrechtstartermodells (eVTOL) für 2028 an.
Das erklärte CEO Johann Bordais gegenüber Reportern. Das Unternehmen verfügte im ersten Quartal über liquide Mittel von 441 Millionen US-Dollar (rund 380 Millionen Euro) und geht davon aus, damit den Betrieb bis 2028 finanzieren zu können.
Den Mittelabfluss für 2026 erwartet Bordais am unteren Ende der eigenen Prognose von 225 bis 275 Millionen US-Dollar.
Eve hatte seine Zulassungsplanung zuletzt von 2027 auf 2028 verschoben – nachdem der Zeitplan zuvor bereits von einem ursprünglichen Zieldatum 2026 gerutscht war.
Der Leiter der brasilianischen Luftfahrtbehörde ANAC hatte gegenüber Reuters erklärt, der neue Zeitrahmen sei realistisch, da die Tests von Eve erfolgreich verliefen.