Die Fluggesellschaften der Tui Group haben das neue Airline-Verbindungsmodell des Luftfahrt-Technologieanbieters GO7 in Betrieb genommen. Mit dem als Orchestrated Virtual Interlining (OVI) bezeichneten System können Passagiere Flüge zu einer durchgehenden Reise mit durchgechecktem Gepäck kombinieren, auch wenn die betroffenen Airlines nicht direkt zusammenarbeiten. Das teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit.
Bislang mussten die Reisenden bei solchen Reisen das Risiko für den Anschluss selbst tragen und noch dazu ihre Koffer zwischen zwei Flügen abholen und erneut aufgeben.
Die Lösung umfasst laut GO7 unter anderem den patentgeschützten Gepäcktransferdienst "ThruBag", wahlweise die Ausfallabsicherung "ConnectProtect" mit Barauszahlungen bei verpassten Anschlüssen sowie für die Airlines eine optionale Abrechnung über das IATA Clearing House.
Peter Glade, Chief Commercial Officer der Tui Airlines, sagte, das Unternehmen habe sich für GO7 entschieden, weil die Plattform es erlaube, die eigene Reichweite zu erweitern und auch über das eigene Streckennetz hinaus zu verkaufen. "Unsere Kunden erwarten nahtlose, verbundene Reisen, und wir wollen bei jeder Erfahrung, für die wir unseren Namen geben, die Kontrolle behalten", sagte Glade.