Südkorea und China haben ihre bilateralen Flugrechte erstmals seit sieben Jahren ausgeweitet. Das südkoreanische Verkehrsministerium teilte am Donnerstag mit, bei Luftfahrtgesprächen in Seoul am 27. und 28. Mai eine Einigung erzielt zu haben. Die wöchentlichen Passagierflugrechte steigen von 608 auf 664, die Frachtflugrechte von 54 auf 68.
Die Vereinbarung ermöglicht zusätzliche Verbindungen auf stark nachgefragten Strecken wie von Seoul-Incheon nach Shanghai und Guangzhou, auf denen die bestehenden Rechte bereits vollständig ausgeschöpft waren.
Zudem werden Verbindungen von südkoreanischen Regionalflughäfen, darunter Busan und Cheongju, zu zehn chinesischen Städten ausgebaut – unter anderem nach Guangzhou, Chengdu, Shenzhen, Chongqing und Xian.
Das Passagieraufkommen zwischen beiden Ländern lag im ersten Quartal bei rund 4,39 Millionen Reisenden und überstieg damit bereits wieder das Vor-Pandemie-Niveau von 4,14 Millionen. Die neuen Rechte sollen südkoreanischen Airlines in der zweiten Jahreshälfte zugeteilt werden.