Eine am Sonntagabend in Zürich gestartete Maschine der Lufthansa-Tochter Swiss landete in den frühen Morgenstunden in Dublin – statt wie geplant in Boston. Ursache war laut Swiss eine Rauchentwicklung durch eine Powerbank an Bord.
Um Landepriorität zu erhalten, wurde ein Notsignal abgesetzt – es handele sich aber nicht um eine Notlandung, betonte die Airline. Die 206 Passagiere wurden in Hotels untergebracht. Die Fluggesellschaft kümmerte sich um die Weiterreise.
Bereits am 27. Juli war ein Swiss-Flug von Zürich nach New York wegen Rauchentwicklung außerplanmäßig im US-amerikanischen Bangor (Maine) gelandet. Ursache war dort eine Ladebox für Kopfhörer, die zwischen die Sitze gefallen, eingeklemmt und beschädigt worden war.
Solche Boxen gelten wegen ihrer Ladefunktion ebenfalls als Powerbanks. Powerbanks dürfen seit Januar in allen Airlines der Lufthansa-Gruppe nicht mehr an Bord genutzt oder geladen werden.
Mitgeführt werden dürfen sie dennoch im Handgepäck – jedoch nicht im Fach über den Sitzen, sondern ausschließlich am Körper, in der Sitztasche oder unter dem Sitz.