Infolge der vorzeitigen Einstellung des Betriebs der Lufthansa Cityline hat die Lufthansa Group ihren Flugplan für den Sommer neu strukturiert. Der überarbeitete Plan gilt zunächst bis Ende Juni und ist ab sofort in den Reservierungssystemen hinterlegt, wie die FVW berichtet.
Wegen des Wegfalls der Regionalfluggesellschaft mussten bis Ende Mai bereits rund 20.000 Flüge aus dem Sommerprogramm herausgenommen werden.
Aber nur wenige Routen werden dabei vollständig eingestellt. Die Verbindungen von Frankfurt (FRA) nach Stavanger (SVG), Bydgoszcz (BZG) und Rzeszów (RZE) entfallen ersatzlos. Gleiches gilt für die Strecken von Frankfurt nach Katowice (KTW) und Newcastle (NCL).
Eine weitere Streichung betrifft den innerdeutschen Markt: Die Direktverbindung zwischen Frankfurt und Stuttgart (STR) wird zum Juni eingestellt. Reisende sollen auf die Bahn ausweichen. Anders die Situation zwischen Stuttgart und München: Die täglichen Verbindungen bleiben erhalten, werden aber ausgedünnt und mit größeren Flugzeugen betrieben, um das Angebot kapazitätsseitig auszubauen.
Andere Routen werden über alternative Lufthansa-Group-Hubs abgewickelt. Die bislang von München (MUC) angebotene Verbindung nach Gdansk (GDN) wird künftig beispielsweise über Frankfurt bedient, die Route München–Sibiu (SBZ) über Wien und Frankfurt–Cork (ORK) über Zürich.
Darüber hinaus laufen die Flüge von München und Frankfurt nach Bordeaux (BOD) künftig über München, die Verbindungen von Frankfurt nach Glasgow (GLA) und Heringsdorf (HDF) über Zürich und Frankfurt–Skopje (SKP) über Wien.
Auf weiteren stark frequentierten innerdeutschen und europäischen Strecken ab Frankfurt und München kommt es im Juni zudem zu einzelnen täglichen Frequenzreduzierungen. Betroffene Fluggäste müssen laut Lufthansa nicht aktiv werden. Umbuchungen sollen automatisiert erfolgen.