Die Lufthansa hat ihren ersten Airbus A350-1000 mit dem Namen "Deutschland" versehen. Die Maschine befindet sich derzeit noch im Airbus-Werk Toulouse und soll Mitte November zum neuen Heimatflughafen München fliegen. Der erste Linienflug ab München nach Tokio ist für den 3. Dezember geplant.
Nach der Ankunft in München führt die Lufthansa noch abschließende Arbeiten an der Maschine durch, wie sie mitteilte. Der Flug am 3. Dezember soll von München nach Tokio-Haneda führen. Shanghai und Singapur sollen in den Wochen danach folgen. Alle drei Ziele fliegt die Lufthansa mit Allegris an. Dabei wechseln sich A350-1000 und A350-900 ab.
Heiko Reitz, Bereichsvorstand Lufthansa Airlines und Hub Manager München, sagte, die Inbetriebnahme gehöre zur größten Flottenerneuerung seit Bestehen der Lufthansa Group. Die A350-1000 biete 40 Prozent mehr Sitze in Business Class und Premium Economy. "Die A350-1000 stärkt unseren Premium-Hub München", sagte Reitz.
Die Maschine trägt das Kennzeichen D-AIFA. Sie ist nach Angaben der Lufthansa der 700. Jet, den Airbus für die Lufthansa Group liefert. Außerdem ist sie die siebte Maschine der Flotte mit einer Sonderlackierung zum 100-jährigen Bestehen der Fluggesellschaft.
Mehr Plätze als die A350-900
Die A350-1000 ist 73,8 Meter lang. Das sind sieben Meter mehr als bei der Schwestermaschine A350-900. In der Sitzkonfiguration Allegris hat sie 300 Plätze und damit 33 mehr als die 900er-Version.
Die Lufthansa verteilt die Plätze auf vier Klassen. Die First Class hat drei bis vier Plätze, aufgeteilt auf eine Suite Plus und zwei Einzelsuiten. Die Business Class bietet 49 Plätze, davon acht in Suiten. Die Premium Economy hat 35 Plätze, die Economy 212.
Die Lufthansa Group hat 15 Flugzeuge der größeren Ausgabe bestellt. Airbus liefert sie bis 2030. Die ersten zehn sollen für die Kernmarke Lufthansa am Drehkreuz München an den Start gehen.
