Ita Airways wird Teil des Europa-Japan-Joint-Ventures der Lufthansa Group und All Nippon Airways (ANA). Ein entsprechender Vertrag wurde auf der IATA-Jahrestagung in Rio de Janeiro unterzeichnet, wie die Lufthansa Group mitteilte. Der Beitritt soll zum Herbst dieses Jahres vollzogen werden.
Die japanischen Behörden hatten den Angaben zufolge die kartellrechtliche Genehmigung bereits vor einigen Wochen erteilt.
Das Joint Venture, dem auf Seiten der Lufthansa Group neben der Konzernmutter auch Swiss und Austrian Airlines angehören, wurde 2012 gegründet. Mit dem Beitritt von Ita Airways umfasst der Verbund künftig fünf Fluggesellschaften und 160 wöchentliche Langstreckenflüge zwischen Europa und Japan.
Rom als neues Drehkreuz im Verbund
Im Mittelpunkt des Beitritts steht der Flughafen Rom-Fiumicino. Von dort bietet Ita Airways einen täglichen Nonstopflug nach Tokio-Haneda an. Ab Herbst können Kunden von ANA, Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss diesen Interkontinentalflug buchen und mit eigenen Zubringerflügen kombinieren. Die bestehende ANA-Verbindung von Tokio-Haneda nach Mailand-Malpensa bleibt Teil des Verbunds.
Das Joint Venture schließt auch die Zubringerflüge von Ita Airways nach Rom ein, so die Gruppe. Damit ergeben sich für Japan-Reisende zusätzliche Anschlussverbindungen, insbesondere zu Zielen in Südeuropa, dem Mittelmeerraum und Nordafrika.
ANA bietet Passagieren von Ita Airways zudem Anschlussflüge über sein Inlandsnetz in Japan. Loyalitätsprogramme und Tickets werden gegenseitig anerkannt.