Apollo Global hat sich mit Easyjet auf eine Übernahme geeinigt, die die Fluggesellschaft mit rund 5,7 Milliarden Pfund (rund 6,7 Milliarden Euro) bewertet. Das teilten die Unternehmen am Donnerstag mit.
Das Angebot von 7,15 Pfund je Aktie wurde vom Easyjet-Vorstand einstimmig empfohlen und entspricht einem Aufschlag von rund 81 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 28. Mai, dem letzten Handelstag vor Bekanntwerden des Übernahmeinteresses.
Der Konkurrent Castlelake zog sich am gleichen Tag ohne Angabe von Gründen aus dem Bieterrennen zurück. Das Unternehmen hatte zuvor fünf Gebote für Easyjet abgegeben, bevor Apollo im Juli mit einem höheren Angebot einstieg.
Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou erklärte, er und seine Familie unterstützten die von Apollo empfohlene Transaktion. Nach Abschluss des Deals sollen die Gründerfamilie und andere verbleibende Aktionäre zwischen 45,1 und 49,9 Prozent am übernehmenden Vehikel halten.
Apollo-Fonds halten bis zu 49,9 Prozent, ein EU-Management-Trust bis zu fünf Prozent. Die Easyjet-Aktie legte nach der Bekanntgabe um 3,6 Prozent zu und hat seit dem ersten Bekanntwerden des Übernahmeinteresses mehr als 65 Prozent zugelegt.