Air New Zealand ist von ihrem Vorhaben abgerückt, bis 2030 die CO2-Emissionen pro Flug um rund ein Drittel zu reduzieren. Grund seien Lieferprobleme bei neuen Flugzeugen und die mangelnde Verfügbarkeit neuer, nachhaltiger Kraftstoffe, erklärte das Unternehmen.
"Es kann sein, dass die Fluggesellschaft ihre bestehende Flotte länger als geplant beibehalten muss", erklärte Geschäftsführer Greg Foran.
Air New Zealand will demnach weiterhin an dem Ziel festhalten, bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften. Es werde nun an einem neuen Zwischenziel zur Reduzierung der Emissionen gearbeitet.
Weltweite Konflikte führen dazu, dass Fluggesellschaften längere Strecken zurücklegen. Das wirft die Frage auf, ob die Luftfahrtbranche das Ziel für Netto-Null-CO₂-Emissionen bis 2050 erreichen kann, das die internationale Luftverkehrsorganisation Iata 2021 verabschiedet hatte.