Am zweiten Tag der Farnborough International Airshow ist die Zahl der bekanntgegebenen Bestellungen auf nahezu 300 Flugzeuge gestiegen. Laut einer "Reuters"-Zählung liegen inzwischen 288 Festbestellungen vor – ein Niveau, das in etwa dem der vorherigen Farnborough-Messe 2024 entspricht.
Neben den bereits am Montag gemeldeten Großaufträgen kamen am zweiten Messetag weitere Bestellungen von Fluggesellschaften, Leasinggesellschaften und einem Frachtbetreiber hinzu.
Philippine Airlines bestellt auch Airbus A350
Philippine Airlines, die am Vortag ihre Bestellung über bis zu 20 Boeing 787-10 bekanntgegeben hatte, orderte zusätzlich neun Airbus A350 und sicherte sich Kaufrechte für fünf weitere Maschinen des Typs. Die Fluggesellschaft rechnet mit der ersten Auslieferung Anfang 2030.
Weitere Bestellungen für Boeing
Der Leasinggeber Aercap bestellte 15 Boeing 787, die Auslieferungen sind bis 2033 vorgesehen.
Uganda Airlines orderte vier Boeing 737 Max sowie vier Boeing 787.
Boeing gab zudem bekannt, dass der Frachtbetreiber MSC Air Cargo fünf Frachter des Typs 777-8 gekauft hat.
Luxair bestellte zwei Boeing 737 Max 10 im Wert von schätzungsweise 124 Millionen Dollar nach Rabatten, wie die Luftfahrt-Beratungsfirma IBA mitteilte.
Airbus-Order aus Tadschikistan
Die tadschikische Fluggesellschaft Shohin Airlines bestellte vier Flugzeuge der Airbus-A320-Neo-Familie.
Embraer meldet Aufträge von Fuji Dream, Abra und Binter
Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer gab bekannt, dass die japanische Fluggesellschaft Fuji Dream Airlines eine Festbestellung über zwei E175-Regionaljets aufgegeben hat. Der Auftrag ist bereits im Auftragsbestand von Embraer enthalten.
Die südamerikanische Airline-Gruppe Abra bestellte 20 Maschinen des Typs E2 – die erste Bestellung der Gruppe bei Embraer.
Die spanische Regionalfluggesellschaft Binter orderte fünf E2-Flugzeuge und erweitert damit ihre Flotte der neuesten Embraer-Regionaljet-Generation.