Der Lufthanseat Max Kownatzki soll neuer CEO von Sunexpress werden. Der Entscheidung muss der Aufsichtsrat des deutsch-türkischen Ferienfliegers noch zustimmen, teilt die Airline mit. Kownatzki übernimmt dann zum 15. April die Geschicke der Airline von Jens Bischof, der an die Spitze von Eurowings wechseln wird.
Der Manager war unter anderem Strategiechef der australischen Jetstar Group bevor er 2015 zum Lufthansa-Konzern wechselte. Zunächst bekleidete er verschiedene Positionen bei Eurowings, unter anderem als Chief Commercial Officer. Im Anschluss 2017 erfolgte der Wechsel zur Lufthansa Group, wo er seit 2017 die Netzplanung und strategische Allianzen der Hub Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines verantwortete. Er verfügt über eine Verkehrspiloten-Lizenz.
"Mit der Entscheidung für die Führung von SunExpress setzen wir unseren Kurs fort, das Unternehmen als führende Airline im touristischen Umfeld zu stärken. Dr. Max Kownatzki wird die beliebte Marke bei Fluggästen und Mitarbeitern erfolgreich weiterentwickeln", so der scheidende Eurowings-Chef Thorsten Dirks.
Die Ferienfluggesellschaft zählt jährlich über zehn Millionen Passagiere und hat im vergangenen Jahr mit 84 Flugzeugen die größte Flotte ihrer 30-jährigen Unternehmensgeschichte betrieben. Die Airline beschäftigt aktuell rund 4.200 Mitarbeiter. Max Kownatzki wird in seiner neuen Funktion zukünftig zwischen dem Unternehmenssitz in Antalya und der deutschen Niederlassung in Frankfurt pendeln.
Bischoff mit mehr Stallgeruch als sein Vorgänger
Damit wird die im vergangenen Jahr gestartete Neuausrichtung der Kranich-Airlines auch personell konkreter. Der bisherige Chef von Sunexpress, Jens Bischof, übernimmt laut Unternehmensmitteilung zum 1. März 2020 den Vorsitz der Geschäftsführung von Eurowings. Bischof bringt mit gut 30 Jahren Lufthansa-Erfahrung deutlich mehr Stallgeruch mit als sein Vorgänger Thorsten Dirks, der aus der IT-Welt zum Kranich kam.
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Jens Bischof "wird die Airline mit einem hohen Maß an Eigenständigkeit weiterführen, den begonnenen Turnaround vollenden und die Fluggesellschaft als starke und beliebte Marke bei Fluggästen und Mitarbeitern positionieren", so Lufthansa-Boss Carsten Spohr bei der Bekanntgabe des Personalwechsels Ende vergangen Jahres.