Delta Air Lines erwartet für das erste Quartal ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Die bisherige Prognose hatte fünf bis sieben Prozent vorgesehen.
An der Gewinnprognose hält die Airline fest: Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 50 US-Cent und 90 US-Cent liegen (rund 43 bis 78 Euro-Cent). Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um 3,55 Prozent zu.
Nachfrage und Unternehmensreisen hätten sich im März weiter verbessert, erklärte Delta. Gestärkt zeigten sich die Erlöse in allen Segmenten – Economy, Premium und Vielfliegerprogramm. Bei anhaltend hohen Kerosinpreisen will Delta die Kapazitäten entsprechend anpassen.
Kerosinpreise seit Kriegsbeginn um mehr als 50 Prozent gestiegen
Der Kerosinpreis ist seit den US-israelischen Angriffen auf den Iran Ende Februar um mehr als 50 Prozent gestiegen. Treibstoff ist nach Personalkosten die zweitgrößte Ausgabe der Airlines und macht in der Regel ein Fünftel bis ein Viertel der Betriebskosten aus.
US-amerikanische Airlines sichern sich kaum gegen Kerosinpreisschwankungen ab – anders als viele europäische und asiatische Wettbewerber.
Auch andere US-Carrier meldeten sich zu Wort: Die Billigfluggesellschaft Frontier Airlines grenzte ihren Quartalsverlust leicht ein, stellte die Jahresprognose aber wegen zunehmender Kostenunsicherheit unter Vorbehalt.
Jetblue Airways hob ihre Stückerlösprognose für das erste Quartal auf ein Plus von fünf bis sieben Prozent an, nach zuvor null bis vier Prozent. Auch Jetblue verwies auf steigende Treibstoffkosten.