Der Flughafen London-Heathrow hat im April 6,7 Millionen Passagiere abgefertigt. Das entspricht einem Rückgang von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Als Hauptursache nennt der Flughafen den Iran-Krieg, der Reisepläne vieler Passagiere durcheinandergebracht hat. Der Verkehr aus dem Nahen Osten brach dabei um mehr als 50 Prozent ein.
Gleichzeitig stiegen die Transferpassagierzahlen um zehn Prozent, da Reisende ihre Verbindungen über London umleiteten.
Konzernchef Thomas Woldbye bezeichnete die Auswirkungen des Konflikts als "kurzfristige Störung", die die grundlegende Nachfrage nicht beeinträchtigt habe. Im Juni will der Flughafen seine Jahresprognose überprüfen und aktualisieren.
Bereits im vergangenen Monat hatte Heathrow gewarnt, dass die Passagierzahlen für das Gesamtjahr voraussichtlich belastet werden – trotz des teilweise aufgefangenen Nachfrageüberschusses infolge der Nahost-Luftgrenzschließungen.