Nahost-Krise: Golf-Airlines erholen sich nur sehr langsam
Die großen Fluggesellschaften der Golfregion erholen sich nur langsam vom Nahost-Krieg. Nach einem nahezu vollständigen Einbruch des Flugbetriebs infolge der Angriffe vom 28. Februar liegen die Flugzahlen trotz Waffenstillstand weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau.
Die staatlichen Fluggesellschaften der Golfregion haben ihren Betrieb nach dem Einbruch durch den Iran-Krieg teilweise wiederaufgenommen, bleiben aber weit unter dem Vorkrisenniveau.
Nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran am 28. Februar waren die Flugzahlen von Emirates, Etihad Airways, Flydubai, Qatar Airways und Air Arabia nahezu auf null gefallen, wie Daten von "Flightradar24" zeigen.
Seit der Waffenstillstandsvereinbarung erholt sich der Betrieb schrittweise – jedoch ungleichmäßig. Emirates hat laut "Flightradar24" rund 70 Prozent ihres Vorkriegsvolumens erreicht, Etihad liegt auf ähnlichem Niveau. Qatar Airways und Air Arabia kamen auf jeweils rund 50 Prozent, Flydubai auf knapp über 40 Prozent.
Der Konflikt hat die globale Luftfahrt in ihre schwerste Krise seit Jahren gestürzt. Gestiegene Treibstoffkosten infolge des Krieges belasten Airlines, die sich nicht durch Hedging abgesichert haben.
Flugpläne in Europa und Asien wurden neu organisiert, einige Carrier groundeten Flugzeuge vorübergehend. Qantas warnte am 14. April vor stark steigenden Kosten, Lufthansa schloss mögliche Groundings nicht aus, und Virgin Atlantic signalisierte eine drohende Treibstoffknappheit.
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Vor-Ort-Bericht
Am Flughafen Frankfurt haben Fraport und Lufthansa gemeinsam das Gate of the Future eröffnet. Doch noch ist es eigentlich kein Flugsteig der Zukunft. Die soll nämlich erst ergründet werden. airliners.de war vor Ort und hat auch Messungen durchgeführt.
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