Die USA und Luxemburg sondieren die Aufnahme eine Nonstop-Flugverbindung zwischen Luxemburg und New York. Treibende Kraft ist nach Angaben "RTL Today" die US-Botschafterin in Luxemburg, Stacey Feinberg.
Die Wiedereinführung einer Direktverbindung sei für ihre Amtszeit "oberste Priorität", sagte Feinberg gegenüber "RTL Today". "Unsere beiden Länder haben so vieles gemeinsam, und es ist wichtig, dass wir es einander leichter machen, uns zu treffen."
Nach eigenen Angaben führt Feinberg bereits seit einiger Zeit Gespräche mit dem luxemburgischen Botschafter und weiteren Beteiligten, teils telefonisch, teils per Videokonferenz. Details zum Stand der Verhandlungen wollte sie nicht nennen, da sie diese bis zu einer offiziellen Ankündigung vertraulich behandeln möchte.
Im Gespräch sei unter anderem eine US-Zollvorabfertigung am Abflugort, die Geschäftsreisenden nach der Landung Zeit sparen würde, hieß es weiter.
Am Ende liege die Entscheidung über eine neue Strecke jedoch bei einer US-Fluggesellschaft, die Luxemburg in ihr Streckennetz aufnehmen müsste, hieß es in dem Bericht weiter. Welche Airline dafür infrage kommt, ließ Feinberg offen.
Rückhalt aus der Politik
Rückhalt erhält das Vorhaben von der luxemburgischen Regierung. Mobilitätsministerin Yuriko Backes und Wirtschaftsminister Lex Delles hätten sich beide für das Projekt ausgesprochen, berichtete "RTL Today". Delles verwies darauf, dass Luxemburg Sitz zahlreicher internationaler Unternehmen aus Industrie und anderen Branchen sei. Eine Direktverbindung in die USA mache es diesen Unternehmen leichter, ihr Geschäft von Luxemburg aus zu führen und auszubauen, wird der Minister zitiert.
Auch Luxair begrüßt die Initiative. Geschäftsführer Gilles Feith sagte laut "RTL Today", die Fluggesellschaft könne die Strecke derzeit nicht selbst bedienen, stehe aber seit Jahren im Austausch mit US-Fluggesellschaften und sei bereit, sie bei der Entwicklung des Vorhabens zu unterstützen. Luxair verfüge aktuell nicht über die für eine solche Langstrecke nötigen Flugzeuge, sei aber "sehr offen für eine Partnerschaft mit anderen Fluggesellschaften", so Feith.