Das weltweite Fluggastaufkommen ist im Juni den dritten Monat in Folge gesunken. Die IATA macht den Iran-Konflikt und hohe Ölpreise für die anhaltende Nachfrageschwäche verantwortlich.
Weltweit ist das Fluggastaufkommen im Juni den dritten Monat in Folge gesunken. "Die durch den Konflikt im Nahen Osten bedingten Turbulenzen und die hohen Ölpreise haben die Nachfrage weiterhin belastet", erklärte die IATA am Donnerstag.
Ausgedrückt in Passagierkilometern ging der Flugverkehr im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent zurück. Im Mai hatte das Minus bereits 2,2 und im April 3,4 Prozent betragen.
Zum Jahresbeginn, bevor Israel und die USA den Iran angriffen, war es für die Airlines noch sehr gut gelaufen. Über das gesamte erste Halbjahr gesehen blieb es daher noch bei einem leichten Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Monate Juli und August, in denen traditionell die höchste Auslastung herrscht, dürften laut IATA entscheidend sein. Die Hochsaison verlaufe bislang gut. Die Organisation geht weiterhin davon aus, dass in diesem Jahr weltweit die Schwelle von fünf Milliarden Fluggästen erstmals überschritten wird.
Die Vier-Milliarden-Marke war erst 2023 geknackt worden. Die IATA vertritt 376 Fluggesellschaften, die 85 Prozent des weltweiten Passagierflugverkehrs abdecken.
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