Die IHK fordert mehr Langstreckenverbindungen ab dem Flughafen Berlin. Eine von ihr in Auftrag gegebene Studie beziffert das wirtschaftliche Potenzial von sieben zusätzlichen Destinationen auf rund 3,2 Milliarden Euro Wertschöpfung.
Demnach könnten sieben zusätzliche Langstreckendestinationen ab Berlin jährlich rund 3,2 Milliarden Euro zusätzliche Bruttowertschöpfung erzeugen. Zudem könnten dadurch mehr als 21.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Region entstehen.
Das IAW Tübingen ordnet den Effekt mittelfristig ein – mit einem Zeithorizont von zwei bis fünf Jahren. Die Langstreckenanbindung ist laut der Studie einer von insgesamt acht untersuchten Hebeln, mit denen sich die Bruttowertschöpfung und der Arbeitsmarkt in Berlin stärken ließen.
Um das Potenzial zu heben, verlangt die IHK Berlin verstärktes Destination- und Standortmarketing an möglichen neuen Flugzielorten aus öffentlichen Haushaltsmitteln. Die Förderung von Konnektivität sei Wirtschaftsförderung, teilte die Kammer mit.
Zusätzlich solle die Verlässlichkeit des Flughafens Berlin steigen. Verspätete Linienflüge müssten sich dort verlässlich abwickeln lassen, weshalb mögliche operative Spielräume im Rahmen der bestehenden Regelungen geprüft werden sollten.
Die IHK Berlin sieht in der Studie eine Grundlage für politische Entscheidungen in der kommenden Legislaturperiode. Die Ergebnisse zu den acht Hebeln sollen laut der Kammer aufzeigen, welche wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen die Wertschöpfung der Stadt am stärksten beeinflussen.
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Analyse
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