El Al hat im zweiten Quartal einen Nettogewinn von 132 Millionen Dollar (rund 114 Millionen Euro) gemeldet, doppelt so viel wie die 66 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das gab die Fluggesellschaft bekannt.
Der Umsatz stieg von 777 Millionen auf 986 Millionen Dollar. Der Iran-Konflikt habe das Ergebnis mit rund 55 Millionen Dollar belastet, so das Unternehmen.
Viele ausländische Airlines haben ihre Verbindungen nach Tel Aviv jedoch noch nicht wieder aufgenommen, was El Al eine ähnliche Quasi-Monopolstellung verschafft wie während des zweijährigen Gaza-Konflikts. Die Auslastung lag bei 90 Prozent (Vorjahr: 92 Prozent).
El Al hat zwei Boeing-737-Maschinen zur Kurzstreckenflotte hinzugefügt und ältere Boeing-777-Jets reaktiviert.
Der Auftragsbestand auf Basis von Vorauszahlungen beläuft sich auf 1,4 Milliarden Dollar. Für das dritte Quartal plant El Al eine Steigerung der Sitzplatzkapazität um bis zu zehn Prozent. CFO Gil Feldman erklärte, das Unternehmen gehe mit einer soliden Bilanz und hoher Liquidität in die zweite Jahreshälfte und erwarte auf Basis der aktuellen Geschäftstrends weiteres Wachstum.