Das Kabinenpersonal von Easyjet in Frankreich will am Freitag und Samstag für bessere Arbeitsbedingungen streiken. Das teilte die Gewerkschaft SNPC-FO am Mittwoch mit.
Verhandlungen zwischen mehreren Gewerkschaften und der Low-Cost-Airline über die Arbeitsbedingungen hätten bislang zu keinem Ergebnis geführt, hieß es in der Mitteilung. "Jegliche Flugausfälle oder Störungen infolge dieser Streiktage sind allein Easyjet zuzuschreiben." Die Airline habe sich entschieden, auf "Warnungen" in den vergangenen Monaten "nicht ernsthaft zu reagieren", erklärte die Gewerkschaft.
Eine Easyjet-Sprecherin sagte, das Unternehmen habe ein Angebot vorgelegt, um die Anliegen der Beschäftigten aufzugreifen. Außerdem habe die Airline die Gewerkschaften dazu aufgefordert, den Streik abzusagen, da für September weitere Gespräche vereinbart seien. "Wir werden alles tun, um Störungen zu minimieren", sagte sie. Easyjet werde Betroffenen unter anderem kostenlose Umbuchungen und Erstattungen anbieten.
Die an der Londoner Börse notierte Fluggesellschaft wird derzeit vom Investmentfonds Apollo übernommen. Der Deal bewertet Easyjet mit 5,7 Milliarden britischen Pfund (rund 6,7 Milliarden Euro).