Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) hat ihre Warnung vor dem Überflug der Golfgewässer innerhalb der Fluginformationsgebiete von Bahrain, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten bis zum 30. September verlängert.
Die Behörde engte damit eine frühere Empfehlung ein, die noch den gesamten Luftraum dieser Staaten umfasst hatte. Die neue Warnung kam wenige Stunden, nachdem die Vereinigten Staaten und der Iran erstmals seit Ende Juli wieder Kampfhandlungen aufgenommen hatten.
Die Risiken über den Gewässern des Persischen Golfs blieben hoch, teilte die EASA mit. Anflüge auf und Abflüge von Flughäfen in den betroffenen Fluginformationsgebieten könnten aber mit ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden.
Zugleich rief die Behörde Fluggesellschaften zu Vorsicht beim Überflug der Landgebiete dieser Staaten auf. Airlines sollten zudem nicht über den Gewässern des Golfs von Oman innerhalb des omanischen Fluginformationsgebiets Maskat operieren.
Auch Jordanien, Iran, Irak und Libanon betroffen
Die Empfehlung, den jordanischen Luftraum zu meiden, hob die Agentur auf. Sie riet Fluggesellschaften aber, dort bis zum 30. September weiterhin mit Vorsicht zu operieren.
Die EASA verlängerte außerdem ihre Empfehlungen, den Luftraum des Iran, des Irak und des Libanon bis Ende September zu meiden. Flüge von und nach Beirut blieben demnach zulässig, wenn der Anflug über dem Meer beginne oder der Abflug über dem Meer ende.