Air New Zealand will mit Sparkurs zurück in die Gewinnzone, © Airbus/P. Pigeyre
Airbus A320 mit Sonderlackierung von Air New Zealand © Airbus / P. Pigeyre
{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"ImageObject","url":"https:\/\/images.airliners.de\/2010\/12\/PP_03_35001085f33fdc10f576b24a5f0db65f__wide__824?v=1293777769","copyrightHolder":{"@type":"Person","name":"\u00a9 Airbus\/ P. Pigeyre"},"caption":"Airbus A320 mit Sonderlackierung von Air New Zealand"}

Air New Zealand will Lieferungen von Boeing-787-Maschinen verschieben, zusätzliche Kosten einsparen und sich verstärkt auf zahlungskräftige Touristen ausrichten. Mit diesem strategischen Neustart soll die verlustreiche Fluggesellschaft innerhalb der nächsten zwei Jahre wieder profitabel werden, wie die scheidende Finanzchefin Richard Thomson bei einem Investorengespräch mitteilte.

Die verspätete Auslieferung zweier 787 aufgrund von Fertigungsproblemen habe das Investitionsprofil im morgen beginnenden Geschäftsjahr zu stark belastet. Die beiden Maschinen waren ursprünglich für das am 30. Juni endende Geschäftsjahr vorgesehen.

Wegen der Verzögerungen arbeite die Airline nun mit Boeing zusammen, um weitere Lieferungen zu verschieben, sagte Thomson. Boeing wollte sich dazu nicht äußern und verwies an Air New Zealand. Die Fluggesellschaft hat insgesamt zehn 787 bestellt.

Größter Vorsteuerverlust seit vier Jahren erwartet

Air New Zealand kämpft zudem mit erhöhten Treibstoffkosten infolge des Nahost-Konflikts, was zusätzlichen Druck auf das Unternehmen ausübt. Im Mai hatte die Airline ihren größten Vorsteuerverlust seit vier Jahren prognostiziert und zwei Runden von Preiserhöhungen verhängt.

Für das Geschäftsjahr 2026 bleibt die Verlustprognose von 340 bis 390 Millionen neuseeländischen Dollar (rund 175 bis 201 Millionen Euro) vor Steuern unverändert. Laut Schätzungen des Datendienstleisters LSEG erwarten Analysten erst im Geschäftsjahr 2028 wieder einen Vorsteuergewinn.

Auf die Frage, ob die Fluggesellschaft im Geschäftsjahr 2027 in die Gewinnzone zurückkehren könne, sagte Thomson: "Ich sehe das Geschäftsjahr 2027 als Übergangsjahr."

Air New Zealand plant, im Geschäftsjahr 2027 rund 100 Millionen neuseeländische Dollar einzusparen. CEO Nikhil Ravishankar sagte, die hohen Treibstoffpreise und insbesondere ein ungewöhnlicher Anstieg der Raffineriemargen infolge des Iran-Konflikts hätten "zusätzliche Volatilität und Unsicherheit" für den Ausblick der Airline gebracht.

Air New Zealand habe begonnen, die Raffineriemarge abzusichern – vor dem Konflikt unter Fluggesellschaften unüblich. Das Unternehmen sei für das erste Halbjahr zu 76 Prozent gegen Brent-Rohöl im hohen 70-Dollar-Bereich pro Barrel abgesichert sowie zu 20 Prozent gegen die Raffineriemarge bei 35 bis 40 Dollar pro Barrel.

Fokus auf Premium-Touristen

Ravishankar kündigte zudem an, künftig verstärkt einreisende Langstrecken-Urlauber anzusprechen, die Neuseeland als "Bucket-List"-Reiseziel wählen und Wert auf ein typisch neuseeländisches Erlebnis legen.

Diese Gäste könnten anschließend über das Inlands- und Regionalnetz der Airline weiterreisen, so der CEO. Finanzchef Thomson, der die Position seit Anfang 2021 innehat, wird zum 3. August von Kris Cudmore abgelöst, der bislang für Infrastruktur, Planung und Vertrieb bei Air New Zealand verantwortlich war.

airliners+ Magazin

Jede Woche neue Impulse: Das digitale Wochenmagazin für die Luftverkehrswirtschaft. Ausgabe herunterladen und lesen
airliners+ Magazin 34/2026 Ausgabe herunterladen
und lesen
Titelbild: airliners+ Magazin 34/2026
Eine der beiden Starlink-Antennen: Sie sind kaum noch wahrnehmbar., © airliners.de/Andreas Sebayang
{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"ImageObject","url":"https:\/\/images.airliners.de\/2026\/08\/dsc-8569-P3ZfDV__square__360?v=1787663682","copyrightHolder":{"@type":"Person","name":"\u00a9 airliners.de\/ Andreas Sebayang"},"caption":"Eine der beiden Starlink-Antennen: Sie sind kaum noch wahrnehmbar."}

Enorme Reserven: Lufthansa-Starlink mit sechs Geräten getestet

Digital Passenger (92) Beim letzten und ersten Starlink-Flug wurde unser Digital Passenger Andreas Sebayang vom Angebot überrascht. Dieses Mal gab es Starlink dafür mit Ankündigung. Mit Vorbereitung und sechs WLAN-Geräten ging es ins schnelle Starlink-Netz der Lufthansa. Ein Gerät mochte aber nicht mitspielen.

12 min
Ausgabe lesen
Martin Gauss., © Gulf Air
{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"ImageObject","url":"https:\/\/images.airliners.de\/2026\/08\/gauss-jetzerogulfair-fur-airliners-NDsOOQ__square__242?v=1787055421","copyrightHolder":{"@type":"Person","name":"\u00a9 Gulf Air"},"caption":"Martin Gauss."}
Flugzeug auf dem Rollfeld vor der Skyline von Toronto., © airliners.de/Alexander Fink
{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"ImageObject","url":"https:\/\/images.airliners.de\/2026\/08\/af2aa6a1-69a3-4290-ab34-91416b73ff7e_1787732452_9qFTodI3__square__242?v=1787732911","copyrightHolder":{"@type":"Person","name":"\u00a9 airliners.de\/ Alexander Fink"},"caption":"Flugzeug auf dem Rollfeld vor der Skyline von Toronto."}
Einmal im Monat veröffentlicht die Luftrechts-Expertin Nina Naske auf airliners.de eine neue Kolumne., © dpa/Fotomontage: airliners.de
{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"ImageObject","url":"https:\/\/images.airliners.de\/2013\/07\/luftrecht_d2c01526df6ecea1e4aa59d883f5f9bb__square__242?v=1784720191","copyrightHolder":{"@type":"Person","name":"\u00a9 dpa\/ Fotomontage: airliners.de"},"caption":"Einmal im Monat ver\u00f6ffentlicht die Luftrechts-Expertin Nina Naske auf airliners.de eine neue Kolumne."}
Luftrechtskolumne (145)

Drohnenabwehr am Flughafen: Notwehr statt Beleihung!

Passagiermaschinen von Lufthansa und Condor stehen am neuen Terminal 3 des Flughafens Frankfurt., © DPA/Boris Roessler
{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"ImageObject","url":"https:\/\/images.airliners.de\/2026\/04\/5fb93800d7eab4f7-ciCRCF__square__242?v=1777382958","copyrightHolder":{"@type":"Person","name":"\u00a9 DPA\/ Boris Roessler"},"caption":"Passagiermaschinen von Lufthansa und Condor stehen am neuen Terminal 3 des Flughafens Frankfurt."}
Gedankenflüge

Wem gehört der Verein, wem die Airline?

Interessante Einträge aus dem airliners.de-Firmenfinder

Hochschule Worms

Wissen, worauf es ankommt!

Zum Firmenprofil

STI Security Training International GmbH

Wir trainieren Ihre Sicherheit.

Zum Firmenprofil

TEMPTON Personaldienstleistungen GmbH

Fachbereich Aviation

Zum Firmenprofil

Flughafen Memmingen GmbH

Memmingen Airport - Der Unternehmerflughafen

Zum Firmenprofil

Wildau Institute of Technology e. V. (WIT)

Berufsbegleitender Aviation-Master und Weiterbildungsformate

Zum Firmenprofil

AEROTHRIVE GmbH

Aviation Training Certificates Boosting Your Career!

Zum Firmenprofil

ch-aviation GmbH

Accurate data and news on the airline industry.

Zum Firmenprofil

AHS Aviation Handling Services GmbH

The perfect team for every stop

Zum Firmenprofil

TRAINICO GmbH

Kompetenz & Leidenschaft für die Luftfahrt

Zum Firmenprofil

ADV Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V.

Unsere Flughäfen: Regionale Stärke, globaler Anschluss

Zum Firmenprofil

GAS German Aviation Service GmbH

Deutschlands größtes FBO & Handling Netzwerk

Zum Firmenprofil

HiSERV GmbH

We make GSE simple and smart.

Zum Firmenprofil