Die britische Einheit von Wizz Air hat vom US-Verkehrsministerium eine Betriebserlaubnis als ausländische Fluggesellschaft erhalten. Reguläre Linienflüge zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA sind derzeit nicht geplant, wie die Airline mitteilte.
Stattdessen will die Fluggesellschaft Charterflüge für europäische Fußballteams und deren Fans anbieten, die zur Fußball-WM in die USA reisen. Daneben sollen Reiseveranstalter bedient werden, die Gruppenreisen in die Vereinigten Staaten organisieren.
Trotz eines nachlassenden Interesses an klassischen US-Reisezielen zeigen sich Airlines diesseits und jenseits des Atlantiks optimistisch, dass die Besucherzahlen in diesem Jahr wieder anziehen werden – nicht zuletzt dank der Fußball-WM in Nordamerika.
Die Wizz-Air-Aktie verlor am Freitagmittag mehr als drei Prozent an Wert – im Zuge eines breit angelegten Ausverkaufs bei Airlinewerten. Hintergrund ist der eskalierende Krieg der USA und von Israel gegen den Iran, mit dem die Fluggesellschaften zunehmend zu kämpfen haben.
Wizz Air hatte bereits erklärt, dass der Nahost-Konflikt das Nettoergebnis im Geschäftsjahr 2026 um rund 50 Millionen Euro belasten werde. Die britische Tochtergesellschaft hatte den Antrag beim US-Verkehrsministerium im Januar gestellt.