Cubana hat die Route Madrid–Santiago de Cuba–Havanna gestrichen, wie das Portal "CH-Aviation" berichtete. Der spanische Carrier Plus Ultra Líneas Aéreas, der der kubanischen Staatsairline einen Airbus A330-200 im Wet-Lease-Verfahren bereitgestellt hatte, zog sich aus dem Kuba-Betrieb zurück. Als Grund nannte das Unternehmen Risiken im Zusammenhang mit US-Sanktionen gegen Kuba.
Grundlage ist ein Dekret von US-Präsident Donald Trump vom 1. Mai 2026, das die Sperrung von Vermögenswerten von Unternehmen vorsieht, die in Schlüsselbranchen der kubanischen Wirtschaft – darunter Energie, Bergbau, Verteidigung und Sicherheit – tätig sind oder der kubanischen Regierung Unterstützung leisten. Cubana ist von der US-Regierung als sanktioniertes Unternehmen eingestuft.
Nach dem Rückzug von Cubana bedienen noch Iberia, Air Europa und Air China die Strecke zwischen Havanna und Madrid. Iberia und Air Europa fliegen dabei über Santo Domingo, Air China über Nassau.
Iberia hatte jedoch bereits angekündigt, alle Kuba-Flüge zwischen Juni und November wegen schwacher Nachfrage auszusetzen. Als einzige weitere europäische Verbindung besteht derzeit eine Neo-Verbindung zwischen Rom und Havanna.