Die strombetriebenen PCA-Anlagen kühlen, heizen und belüften die Kabine abgestellter Maschinen, ohne dass die Hilfstriebwerke laufen müssen.
Durch die Technik sinken nach Angaben des Flughafens am Boden der Treibstoffverbrauch sowie die Lärm- und Schadstoffbelastung. Nach der Inbetriebnahme erwartet er, dass der Treibhausgasausstoß der Airlines am Standort um rund 1500 Tonnen pro Jahr zurückgeht. Insgesamt investiert die Flughafengesellschaft für die Umrüstung rund 5,8 Millionen Euro.
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger sagte bei der Übergabe des Förderbescheids über 2,3 Millionen Euro, Bodenstrom und Frischluftsysteme ermöglichten eine klimafreundliche Abfertigung der Flugzeuge. "Das spart Kerosin, reduziert Emissionen und Lärm und verbessert zugleich die Bedingungen für Passagiere und Beschäftigte."
Zuvor hatte der Flughafen mit Mitteln aus der Bodenstrom-Richtlinie des BMV sämtliche Parkpositionen auf dem Luftfracht-Vorfeld ans Starkstromnetz angeschlossen. Seitdem lassen sich dort alle Flugzeuge über stationäre 400-Hertz-Anlagen oder mobile elektrische Ground Power Units (GPU) versorgen, die letzten dieselbetriebenen Aggregate sind ausgemustert.
In das Projekt flossen 2025 und 2026 insgesamt 3,4 Millionen Euro, davon 2,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Beide Vorhaben gehören zur Klimastrategie "STRzero" des Flughafens.