Der Triebwerkshersteller "Pratt & Whitney" hat mitgeteilt, dass die Zahl der wegen Triebwerksproblemen am Boden bleibenden Flugzeuge um 40 Prozent gegenüber ihrem bisherigen Höchststand gesunken ist. Bei den kleineren Modellen Airbus A220 und Embraer E2 seien die Ausfälle nahezu vollständig verschwunden.
Rick Deurloo, Präsident der Triebwerkssparte Commercial Engines, sagte auf einer Pressekonferenz, die Zahl der am Boden stehenden kleinsten Flugzeuge werde in den kommenden Monaten auf null sinken. Zur genauen Zahl der noch betroffenen größeren Airbus A320 Neo äußerte er sich nicht, verwies aber auf stetige Fortschritte. Berichten zufolge lag die Zahl der betroffenen Maschinen am Höhepunkt der Krise bei rund 500.
"Pratt & Whitney", ein Unternehmen des Mutterkonzerns RTX, kämpft seit längerem mit Wartungsverzögerungen und Metallverunreinigungen in Triebwerken. Die Probleme hatten zu einer branchenweiten Krise durch Triebwerksengpässe beigetragen und zeitweise Hunderte Flugzeuge am Boden gehalten.