Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) warnt vor Betrug im Zusammenhang mit Flugumbuchungen. Anlass ist ein Fall aus Niederbayern, bei dem eine Frau 2500 Euro verlor, nachdem sie eine gefälschte Service-Hotline kontaktiert hatte. Hintergrund ist die erhöhte Umbuchungsaktivität infolge des Iran-Krieges.
Das BLKA empfiehlt, Hotlines ausschließlich über die offizielle Website des Buchungsportals oder der Fluggesellschaft zu recherchieren – nicht über Suchmaschinenergebnisse, da Betrüger dort teils kostenpflichtige Anzeigen schalten.
Bei Stornierungsnachrichten sollten Reisende nicht auf Rückrufnummern oder nicht verifizierte Supportlinks reagieren. Buchungsänderungen seien ausschließlich über das eigene Kundenkonto vorzunehmen.
Fordere ein vermeintlicher Servicemitarbeiter am Telefon Fernzugriff auf Smartphone oder Computer, rate das BLKA: Gespräch beenden, Internetverbindung trennen, Bank kontaktieren. Zudem empfiehlt die Behörde, Push-Benachrichtigungen der Bank zu aktivieren und bei Verdacht sofort Anzeige zu erstatten.