Oman Air könnte Anfang kommenden Jahres eine Bestellung für Schmalrumpfflugzeuge aufgeben. Das teilte Konzernchef Con Korfiatis mit. Die Fluggesellschaft des Golfstaats durchläuft ein Transformationsprogramm und prüft künftiges Wachstum.
Die Fluggesellschaft benötige definitiv mehr Schmalrumpfflugzeuge, sagte Korfiatis in einem Interview am Rande der Dubai Airshow. Ob die zusätzlichen Maschinen über Neubestellungen oder den Leasingmarkt beschafft würden, sei noch nicht festgelegt.
Korfiatis schloss eine mögliche Airbus-Bestellung in der Zukunft nicht aus. Er fügte jedoch hinzu, dass die derzeitige Flottengröße von Oman Air die Zusammenarbeit mit nur einem Flugzeughersteller rechtfertige. Eine Airbus-Bestellung "würde sich nicht vor 2030 abspielen", sagte er.
Oman Air durchläuft seit Anfang 2024 ein Transformationsprogramm. Dabei hat sie Strecken gestrichen, Verträge neu verhandelt und die Flottenauslastung erhöht. In diesem Jahr reduzierte das Unternehmen die Mitarbeiterzahl um etwa 25 Prozent.
Die Fluggesellschaft setzt auf Punkt-zu-Punkt-Verkehr, um die Zahl der Reisenden nach Oman zu erhöhen. Der kleine Nicht-OPEC-Ölproduzent strebt eine Diversifizierung seiner Wirtschaft an, indem er in Sektoren wie Tourismus investiert. Bis 2040 werden elf Millionen jährliche Besucher angepeilt.