Die mexikanische Regierung hat zugesagt, US-Fluggesellschaften fairen und transparenten Zugang zu Start- und Landerechten am Flughafen Mexiko-Stadt zu gewährleisten. Das teilte US-Verkehrsminister Sean Duffy mit, nachdem monatelange Verhandlungen zwischen beiden Ländern zu einer Einigung geführt hatten.
Die Vereinbarung sieht vor, dass ein bilaterales Gremium aus US- und mexikanischen Vertretern die Umsetzung der Zusagen überwacht. Duffy machte deutlich, dass die im Oktober verhängten Beschränkungen für mexikanische Carrier erst nach nachweisbaren Reformschritten überprüft werden.
"Das ist ein Schritt in die richtige Richtung – aber wir müssen sehen, dass diese Zusagen in Taten umgesetzt werden. Bis dahin bleiben unsere Beschränkungen für mexikanische Airlines bestehen."
Die nun erzielte Einigung stützt sich auf ein bilaterales Luftverkehrsabkommen aus dem Jahr 2015.
Hintergrund: Monatelanger Streit
Im Oktober den vergangenen Jahres hatte Duffy die Genehmigung für 13 Strecken mexikanischer Airlines in die USA widerrufen und weitere Restriktionen verhängt. Begründung war, Mexiko habe US-Fluggesellschaften über drei Jahre hinweg illegal Flüge gestrichen und deren Genehmigungen blockiert.
Separat versucht das US-Verkehrsministerium, das seit fast zehn Jahren bestehende Joint Venture zwischen Delta Air Lines und Aeromexico aufzulösen, das beiden Carriern eine Koordinierung von Flugplänen, Preisen und Kapazitäten ermöglicht.
Ein Gericht hat die Behörde vorerst daran gehindert. Aeromexico erklärte, man schätze die Bemühungen um einen konstruktiven Dialog.